HB FRANKFURT. Jeder Bundesbürger hat knapp 60.000 Euro auf der hohen Kante - statistisch gesehen. Wie die Allianz Global Investors am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, stiegen die Geldvermögen in Deutschland im Jahr 2010 um 4,7 Prozent auf einen neuen Höchststand von 4,88 Billionen Euro.
Ausschlaggebend für die ähnlich positive Entwicklung wie schon 2009 seien die hohe Sparquote von 11,3 Prozent und ein per saldo sehr gutes Börsenjahr, erklärten die Experten. Etwa zwei Drittel des Vermögenszuwachses seien als neue Anlagemittel zugeflossen, ein Drittel durch die gestiegene Bewertung von schon vorhandenen Anlagen wie Aktien oder Fonds.
Allerdings steht weiterhin Vorsicht im Vordergrund. Die Anleger in Deutschland hätten auch 2010 ihr Geld weiter auf kurzfristig verfügbare Konten umgeschichtet, erläuterten die Allianz-Ökonomen. Die Anlageform habe rund zehn Prozent zugelegt und übertreffe mit einem Bestand von rund 750 Milliarden Euro inzwischen den Bestand von Spareinlagen von gut 600 Milliarden Euro, erklärte Studienautorin Renate Finke.























