Günstige Papiere: Die zehn besten US-Aktien für 2014

Günstige Papiere: Die zehn besten US-Aktien für 2014

Trotz anhaltender Börsenrally in den USA gibt es dort noch günstige Aktien. Unsere Top Ten für das kommende Jahr.

Eins ist klar: Billig sind die meisten Aktien nach der starken Rally 2013 nicht mehr. Um 27 Prozent stieg der US-Index S&P 500 – Schnäppchen findet man nicht mehr so leicht. Barron’s hat aber, wie in jedem Jahr, mithilfe einer Analyse wichtiger Fundamentaldaten wie Kurs-Umsatz-, Kurs-Cash-Flow-, Kurs-Buchwert- und Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), von Researchberichten nachweislich treffsicherer Analysten und nicht zuletzt dank des intensiven Dialogs mit Lesern wieder eine Liste mit zehn Favoriten für 2014 zusammengestellt.

Die hohen Kurssteigerungen der zehn Unternehmen auf der Vorjahresliste könnten 2014 zwar nicht mehr ganz erreichbar sein: Aktien wie Western Digital, BlackRock und Viacom stiegen um durchschnittlich 35,2 Prozent in einem Jahr. Damit übertreffen sie den Kursgewinn im S&P 500 um acht Prozentpunkte. Doch die Erfolgsgeschichte aus dem letzten Jahr (auch 2012 und 2011 lief unsere Zehnerliste besser als der S&P 500) beweist vor allem eines: den Reiz von niedrigen KGVs. Anleger können damit von einem sich erholenden Gewinn und/oder von einer Annäherung der KGVs an den Marktdurchschnitt profitieren.

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Diese beiden Faktoren spielten 2013 bei vielen Aktien zusammen. Basierend auf den damaligen Gewinnprognosen für 2013, hatten fünf Unternehmen einstellige KGVs. Ausgehend von den Gewinnprognosen für 2014, haben sechs der zehn Aktien auf der aktuellen Liste Bewertungen von zehn oder darunter: Citigroup, General Motors, Deere, MetLife, US Airways, Barrick Gold.

Die zehn Papiere im Einzelnen:

Barrick

Eine schwache Aktie aus einer schwachen Branche: Der Kurs der Aktien des kanadischen Goldproduzenten ist in diesem Jahr um 56 Prozent gefallen und hat ein Zehn-Jahres-Tief erreicht. Allerdings lag vor zehn Jahren der Goldpreis bei unter 400 Dollar je Feinunze, verglichen mit zuletzt 1250 Dollar. Barrick-Gründer Peter Munk, der langjährige CEO, der für die desaströse Expansionsstrategie der letzten Jahre verantwortlich zeichnet, tritt zum Jahresende zurück. Inzwischen hat Barrick die Arbeit an einer riesigen Goldmine in Südamerika aufgrund von politischen Widerständen eingestellt. Die Bilanz des Unternehmens wurde durch eine Kapitalerhöhung von drei Milliarden Dollar gestärkt. Derzeit notieren die Aktien, gemessen am für 2014 erwarteten Gewinn, mit einem KGV von 7,5. Was dem Unternehmen fehlt, ist ausreichend freier Cash-Flow, denn dieser wird derzeit noch von massiven Investitionsausgaben aufgefressen. Das Management hat bereits Maßnahmen eingeleitet, um den freien Cash-Flow zu steigern, könnte aber noch einiges mehr in diese Richtung tun.

Canadian Natural Resources

Der Preis für schweres, "saures" (stark schwefelhaltiges) Öl, das 45 Prozent des Produktionsvolumens ausmacht, ist unter Druck. Derzeit wird kanadisches Rohöl, verglichen mit der US-Benchmark West Texas Intermediate, mit einem Abschlag von 30 Dollar je Barrel gehandelt. Dieser könnte sich im kommenden Jahr aber dank steigender Schienenkapazitäten und der erwarteten Genehmigung für den Bau einer neuen Pipeline verkleinern. In der Folge würde der Cash-Flow stark ansteigen.

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