Halbjahresbilanz der Dax-Konzerne: Sparsame Konzerne erwirtschaften höhere Gewinne

Halbjahresbilanz der Dax-Konzerne: Sparsame Konzerne erwirtschaften höhere Gewinne

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Der starke Euro hat den Konzernen im ersten Halbjahr 2014 zugesetzt.

Der starke Euro und die globalen Konflikte haben die Halbjahresbilanzen der Dax-Konzerne getrübt, zeigt eine Studie. Dank Sparsamkeit steigen die Gewinne dennoch auf einen Rekordwert.

Der starke Euro hat den Quartalsbilanzen deutscher Großkonzerne nicht gutgetan. Weil die Dax-Unternehmen auf die Kostenbremse traten, stieg der operative Gewinn jedoch auf einen Rekordwert. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens EY (Ernst & Young) hervor. Der Konflikt mit Russland um die Ukraine schlug sich den Angaben zufolge in der Bilanz der meisten Konzerne noch nicht nieder.

Der Studie zufolge sanken die Erlöse der Börsenschwergewichte - ohne Banken - gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf zusammengerechnet 303 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebit) aller 30 Dax-Konzerne stieg dagegen um sieben Prozent auf insgesamt 29,0 Milliarden Euro - ein Rekord in einem zweiten Vierteljahr.

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Jeder zweite Dax-Konzern musste Umsatzeinbußen hinnehmen - darunter Schwergewichte wie Volkswagen, Siemens und die Energieversorger, wie aus der Studie hervorgeht. Den mit Abstand höchsten Umsatz erzielte dennoch Volkswagen (51 Mrd Euro), gefolgt von Daimler und Eon. Massive Einbußen beim operativen Gewinn verzeichneten vor allem die unter der Energiewende leidenden Versorger Eon und RWE.

Die Folgen des Konfliktes mit Russland dürften sich derzeit noch in Grenzen halten, sagte EY-Partner Thomas Harms laut Mitteilung. „Die Einbußen in dieser Region können zumeist durch die relativ gute Entwicklung in anderen Märkten mehr als ausgeglichen werden.“

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Die Spannungen mit Moskau sorgten allerdings für Verunsicherung bei den Unternehmen, das bremse die Bereitschaft zu Investitionen, sagte Harms: „Bei einer Ausweitung der Kampfhandlungen und einer weiteren Verschärfung von Sanktionen und Gegensanktionen könnte es zu massiven Einbußen für die deutsche Wirtschaft kommen.“

Weil sich Konjunkturaussichten eingetrübt haben, erwartet Harms, dass die Unternehmen ihre Sparanstrengungen verschärfen könnten. Trotz der Kostensenkungen erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter bei den Dax-Konzernen von April bis Juni insgesamt um 2,5 Prozent auf 3,73 Millionen Beschäftigte.

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