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Kommentare zu: Finanztransaktionssteuer ja, aber nicht für Private

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3 Kommentare
  • 26.10.2012, 15:44 UhrCharly

    Lauter Lösungsansätze, die praktisch nicht durchführbar und nicht verifizierbar sind, oder in der Folge zu gewaltiger Überwachung und Bespitzelung der Anleger führen würden.
    Deshalb werden sie wohl vom Autor auch vorgetragen.

    Es würde genügen, den Banken den Eigenhandel zu untersagen und den Hochfrequenzhandel zu verbieten. Damit würden die Börsen aber weniger verdienen und deshalb ist der Autor dagegen.

  • 29.10.2012, 22:44 Uhrsuchtgruebler

    dem guten Artikel sind noch einige Gesichtpunkte hinzuzufügen:
    „Die Politik sollte sich hier an ihr eigenes Postulat erinnern: Die Finanztransaktionssteuer soll die Verursacher der Krise an deren Kosten beteiligen.“
    Wie in dem Artikel beschrieben, werden jetzt in wesentlichem Umfang die Nichtverusacher der Krise mit der Finanztransaktionssteuer belastet. Darüber hinaus ist keine entsprechende Zweckbindung der Finanztransaktionssteuer zur Tilgung der durch die Finanzkrise entstandenen Staatsschulden vorgesehen. Damit wird ethische Begründung für die Finanztransaktionssteuer einfach ignoriert.
    „Ebenso beteiligen sie sich nicht an Spekulationsgeschäften, die eingedämmt werden sollen“
    Die Finanztransaktionssteuer dämmt keine Spekulationsgeschäfte ein und verhindert keine wesentliche Krise. Sie kann vielleicht die Verstolperer beim schnellen häufigen Handeln verhindern. Die wesentlichen Finanzkrisen aber werden verursacht durch die unangemessene Größe des Geschäftsvolumens, die unangemessene Bewertung, die Größe des Kredithebels und nicht durch die Häufigkeit.
    „Der einfachste Weg wäre, alle kapitalertragssteuerpflichtigen Anleger von der Finanztransaktionssteuer auszunehmen. Nur die körperschaftssteuerpflichtigen Marktteilnehmer würden besteuert."
    Die Abgrenzung ist technisch schwierig. Es genügt, die Finanztransaktionssteuer auf Geschäfte zertifizierter Finanzmarktinstitutionen zur Erzielung eigener Gewinne zu beschränken.

  • 30.10.2012, 19:47 UhrKronecker

    Zusammengefasst ist zu sagen, dass der Autor den Vorgang der Kursfeststellung wohl nicht verstanden hat. Er versteht nicht, dass man inzwischen zeigen konnte, dass Kurse gemessene Informationen sind. Die vielen unterschiedlichen Methoden des Kaufens/Verkaufens beweisen, dass der Prozess der Kursfeststellung niemals objektiv sein kann, denn offensichtlich entscheidet die Art des Kursfeststellens über den Preis. Um wenigstens Fairness in den Markt zu bringen, darf es nur noch eine Methode des Kursfeststellens geben - und die ist offenzulegen.

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