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22.03.2012

IPO-Kandidaten: Welche deutschen Unternehmen an die Börse drängen

Das Klima für Börsengänge in Deutschland hellt sich langsam auf. Einige der Aspiranten konkretisieren ihre Pläne. Unter den IPO-Kandidaten sind ein paar schwere Brocken.

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Ein Containerschiff der Hapag-Lloyd-Reederei Quelle: AP
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Hapag-Lloyd

Die Börsenpläne der Container-Reederei werden durch gedämpfte Geschäftsaussichten und komplizierte Mehrheitsverhältnisse gehemmt. Ein mögliches Volumen der Emission beträgt mehr als eine Milliarde Euro. Neuesten Berichten zufolge muss Hapag-Lloyd zunächst zwei gute Geschäftsquartale vorweisen, bevor ein Sprung an die Börse realistisch ist. Da das 2012 nicht mehr gelingen wird, planen die Hamburger mit einem Börsendebüt im Jahr 2013. 2011 musste die drittgrößte Containerschiff-Reederei der Welt den fertig vorbereiteten Gang aufs Parkett wegen eines Börsentiefs kurzfristig absagen. 2013 wäre es bereits der vierte Versuch von Hapag-Lloyd. Der ehemalige Mutterkonzern Tui ist noch mit 22 Prozent am Unternehmen beteiligt, die Hansestadt Hamburg hält 37 Prozent der Anteile und will weiter aufstocken. Weiterer Großaktionär ist das Logistik-Unternehmen Kühne Maritime.

Bild: AP
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