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13.05.2013

IPO-Pannen: Aus diesen Börsengängen ist nichts geworden

Wegen der schlechten Wirtschaftslage in China sind dort IPOs noch bis Juli vom Tisch. Doch auch in Europa hatte die Eurokrise im vergangenen Jahr einigen Unternehmen den Gang aufs Parkett verhagelt.

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Das Logo der Rheinmetall AG Quelle: dpa
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Rheinmetall/KSPG

Der Rüstungskonzern Rheinmetall wollte seine Autosparte ursprünglich Mitte 2012 auf das Börsenparkett schicken. Nachdem die IPO bereits einmal verschoben wurde, blies Rheinmetall den Börsengang der Autosparte KSPG (früher Kolbenschmidt Pierburg) im September 2012 vorerst ab.

Der Grund für die Absage war - zumindest indirekt, die Eurokrise: Aufgrund der nach wie vor hohen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten in der Eurozone sah man für einen überschaubaren Zeitraum keine Voraussetzungen für einen Börsengang von KSPG, teilte die Rheinmetall AG in Düsseldorf mit.

KSPG stellt Motorteile und Abgassysteme her und gehört mit rund 30 Standorten auf der ganzen Welt zu den Top 100 der Autozulieferer. Größter Kunde der Rüstungssparte ist mit etwa 30 Prozent Umsatzanteil die Bundeswehr. Der Anteil ausländischer Kunden wächst. Getragen von guten Geschäften in der Autosparte hatte Rheinmetall im ersten Halbjahr 2012 Gewinn und Umsatz gesteigert. Der Überschuss stieg um rund 9 Prozent auf 82 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Während sich die Autosparte in guter Verfassung präsentierte, schrumpften in der Rüstungssparte die Ergebnisse. Bei der Halbjahresbilanz im August sprach Eberhardt von einer „besonderen Herausforderung“, die Unternehmensziele in der Rüstungssparte in den kommenden Monaten zu erreichen. Hintergrund sind rückläufige Verteidigungsausgaben in Europa und den USA

Prognose: Ein Börsengang von KSPG bleibe eine Option für die Zukunft, „wenn mit Blick auf die Märkte das erforderliche Maß an nachhaltiger Stabilität gegeben sei“.

Bild: dpa
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