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„Keine konkreten Pläne“: Murdoch will keine weiteren Sky-Aktien

Quelle: Handelsblatt Online

Weitere Anteile an Sky Deutschland sind zumindest derzeit nicht im Sinne von Rupert Murdoch und seinem Medienkonzern. Eine Hintertür lässt sich News Corp allerdings offen.

Medienmogul Rupert Murdoch. Quelle: dapd
Medienmogul Rupert Murdoch. Quelle: dapd

MünchenSky -Mehrheitseigner Rupert Murdoch weist Spekulationen auf einen Kauf weiterer Aktien des Bezahlfernsehsenders zurück. Murdochs Medienkonzern News Corp habe "derzeit keine konkreten Pläne, innerhalb der nächsten 12 Monate weitere Stimmrechte an der Sky Deutschland AG durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen", ließ das Fernsehunternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitteilen. Murdoch hatte seine Beteiligung jüngst auf mehr als 50 Prozent ausgebaut und damit Spekulationen auf eine Übernahme weiterer Anteile genährt.

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Eine Hintertür ließen sich News Corp und ihre Tochterunternehmen allerdings offen: "Gleichwohl werden sie unter Berücksichtigung der Entwicklung des Geschäfts und des Aktienkurses der Sky Deutschland AG von Zeit zu Zeit Änderungen ihrer Beteiligung prüfen", hieß es in der Mitteilung. Auch an den Schulden des Unternehmens solle nach derzeitigen Plänen nichts geändert werden - aber auch hier würden Änderungen von Zeit zu Zeit geprüft.

Die Aktie hat ihren Kurs in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Vor der Mitteilung am Dienstag hatte das im Nebenwerteindex MDax notierte Papier bei 4,87 Euro geschlossen. Sky peilt nach jahrelangen Verlusten in diesem Jahr einen operativen Gewinn an und hat für die Zeit bald danach auch Nettogewinne in Aussicht gestellt.

"Bis dahin sollte es nicht mehr allzu lang dauern", sagte Vorstandschef Brian Sullivan der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Wenn wir dann die Zahl der Abonnenten und damit die Einnahmen steigern, kann das Ganze relativ schnell ins Positive drehen." Die Abonnentenzahl werde im laufenden Jahr auf jeden Fall weiter zulegen.

Sky veröffentlicht am Donnerstag seine Jahresbilanz. Das Unternehmen hat bereits bekannt gegeben, dass der operative Verlust (Ebitda) 2012 auf 48 Millionen bis 58 Millionen Euro verringert wurde. Von Reuters befragte Experten zeigen sich optimistisch - sie erwarten im Schnitt weniger als 50 Millionen Euro operativen Verlust.

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