Krim-Krise: Goldpreis auf Sechs-Monats-Hoch

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Krim-Krise: Goldpreis auf Sechs-Monats-Hoch

Angst vor einer Eskalation der Krim-Krise wirbelt die Börsen durch: Der Goldpreis ist am Mittwoch auf den höchsten Stand seit etwa einem halben Jahr gestiegen. Asiens Börsen hingegen gingen auf Talfahrt.

Der Konflikt um die Krim und die Furcht vor einem globalen Konjunkturrücksetzer haben die Anleger am Mittwoch bei Gold zugreifen lassen. Der Preis für das Edelmetall stieg am Morgen in der Spitze um 12,90 Dollar auf 1362,24 Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) und war damit so teuer wie seit Ende September 2013 nicht mehr. Der Goldpreis befindet sich seit Beginn des Jahres auf Erholungskurs. Im vergangenen Jahr war der Preis für das Edelmetall noch zeitweise bis auf 1180 Dollar für die Feinunze zurückgefallen.

Gold wird von Anlegern gern in unsicheren Zeiten angesteuert. Unklar ist derzeit vor allem, wie es mit der ukrainischen Halbinsel Krim weitergeht. Die Bewohner sollen in einem Referendum am Sonntag über einen Beitritt der Halbinsel zu Russland abstimmen. Sowohl die Regierung in Kiew als auch der Westen lehnen die Abstimmung als rechtswidrig ab. Die Ukraine begann am Dienstag mit dem Aufbau einer Nationalgarde, um ihr Militär gegen die Übermacht der russischen Truppen zu verstärken.

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Silber bietet Anlegern viel Potenzial. Es zu heben ist jedoch nichts für schwache Nerven. Quelle: Fotolia

Kopfschmerzen bereitet den Anlegern zudem die konjunkturelle Entwicklung in China. Zuletzt sorgten die Exportdaten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt für Enttäuschung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will die chinesische Zentralbank bei einer weiteren Konjunktureintrübung offenbar die Geldpolitik lockern. Die Maßnahme könnte greifen, wenn das Wirtschaftswachstum unter 7,5 Prozent falle.

Beide Effekte haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost nach unten gedrückt. Die stärksten Einbußen verbuchte die Börse in Tokio mit einem Minus von rund 2,6 Prozent. Auch außerhalb Japans zeigten sich die Anleger verunsichert. Der entsprechende Index fiel 1,2 Prozent. Zuvor hatten bereits die US-Börsen wegen des Streits um die ukrainische Halbinsel mit Abschlägen geschlossen.

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Mit 14.830 Punkten fiel der 225 Werte umfassende Nikkei-Index wieder deutlich unter das am Freitag erreichte Fünf-Wochen-Hoch. Händler erklärten den höchsten Tagesverlust seit mehr als einem Monat auch mit Gewinnmitnahmen. Die Unsicherheit über die künftige Nachfrage in China drücke vor allem die Aktien von Bergbauunternehmen sowie von Konzernen aus der Metallbranche.

Der Euro hat sich am Mittwoch im fernöstlichen Handel zum Dollar leicht abgeschwächt. Die europäische Einheitswährung gab auf 1,3855 Dollar nach. Händler verwiesen zur Begründung auf Äußerungen von EZB-Vizepräsident Vitor Constancio. Der Notenbanker hatte zuvor gesagt, dass die Europäische Zentralbank bei Bedarf die Zinsen weiter senken oder mit großangelegten Wertpapierkäufen auf eine Verschlechterung der Konjunktur oder einen weiteren Rückgang der Teuerungsrate reagieren könne.

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