Abrechnung mit den Managern
Wenn man akzeptiert, dass Manager Millionen kassieren, kommt es bei der fairen Vergütung auf die Leistung an. Für Aktionäre zählen vornehmlich drei Dinge: Gewinn, Gewinnentwicklung und Aktienkurssteigerung. Deshalb setzen wir das Gehalt (Direktvergütung, ohne Pensionen und Nebenleistungen) ins Verhältnis zum Gewinn („Vergütung in Prozent des Nettogewinns“). Je niedriger die Quote, desto günstiger der Vorstand. Außerdem hat das Schweizer Beratungsunternehmen Obermatt für die WirtschaftsWoche berechnet, wie viel Prozent der vergleichbaren Unternehmen der eigenen Branche weltweit das Unternehmen 2011 geschlagen hat. In die Rechnung flossen die nach Umsatz gewichtete absolute Steigerung des operativen Gewinns und Aktienkurssteigerungen plus Dividenden ein („relative Performance im Branchenvergleich“).
Welche Vorstände zu viel, welche eher wenig verdienen – nicht absolut, sondern gemessen an Jahresnettogewinn sowie der Aktienkurs- und Gewinnentwicklung.

Ich bin auf jeden fall auch für eien Voksabsimmung und für die Deckelung der Gehälter. So geht es nicht mehr weiter, Die haben ja jede Realität zum Leben verloren . C.T.