Musterdepots: Abwarten und Analysieren

Musterdepots: Abwarten und Analysieren

, aktualisiert 08. März 2017, 18:24 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Das Redaktionsdepot wird nun von Ulf Sommer betreut. Er kaufte nicht, sondern analysierte.

Ulf Sommer, Handelsblatt

Die Deutsche Bank hebt ihre Ziele an. Sie sieht den Dax zum Jahresende bei 12 800 Punkten, das sind 1 000 Punkte mehr als bislang vorhergesagt. „Deutsche Blue Chips profitieren besonders stark von der guten Wirtschaftsentwicklung außerhalb Europas“, meint Chefanlagestratege Ulrich Stephan. Sein Kalkül erscheint schlüssig: Die Weltwirtschaft legt in diesem Jahr im Sog einer starken US-Konjunktur um 3,4 Prozent zu.

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Davon profitieren exportstarke Unternehmen, wie sie sich im Dax tummeln. Wir pausieren dennoch, denn angesichts stark gestiegener Kurse will jeder Kauf gut überlegt sein.

Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Neben dem Value-geprägten Investmentprozess haben wir beim Musterdepot zur Sicherung der Vermögenswerte ein Wertsicherungsmodell im Hintergrund installiert. Das Modell wurde bewusst sehr „träge“ entwickelt, denn wir wollen nicht Gefahr laufen, ständig in den Markt ein- und auszusteigen. Von daher haben wir uns für eine Systematik entschieden, die an grundsätzlich positiven Kapitalmärkten partizipieren soll, den Anleger aber in unruhigen Börsenphasen durchaus auf die Probe stellen kann.

In äußerst turbulenten Phasen soll der Anleger jedoch vor ganz großen Einbrüchen bewahrt werden.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Wir haben uns entschieden, Aktien der Deutschen Post zu kaufen. Schon länger steht der Dax-Konzern auf unserer Wunschliste. Angesichts der deutlichen Ergebnisverbesserung hat das Bonner Unternehmen seinen Aktionären eine kräftige Erhöhung der Dividende um 20 Cent auf 1,05 Euro je Aktie in Aussicht gestellt. Das entspricht einer Dividende von etwa 3,4 Prozent. Die Mittelfristziele bis 2020 wurden erwartungsgemäß bestätigt.

Die Deutsche Post peilt weiterhin eine durchschnittliche Gewinnsteigerung (Ebit) pro Jahr um mehr als acht Prozent bis 2020 an.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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