Musterdepots: Alle Augen auf die USA

Musterdepots: Alle Augen auf die USA

, aktualisiert 26. März 2017, 19:48 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer sagt, dass Trumps Einfluss auf die Börsen überschätzt wird.

Ulf Sommer, Handelsblatt

Erst trieb Donald Trump angeblich die Kurse, weil sich Börsianer vom neuen US-Präsidenten gigantische Konjunkturprogramme und Steuersenkungen erhofften. Jetzt soll Trump dafür verantwortlich sein, dass die Kurse nur noch lahmen. Ist der Einfluss des streitbaren Präsidenten wirklich so groß? Vielleicht liefen Aktien lange Zeit einfach deshalb nur so gut, weil es in den Nullzinszeiten keine wirkliche Alternative gibt – vor und nach der US-Wahl. Und jetzt dümpeln die Kurse nur noch dahin, weil in etwa gleiche viele Anleger verkaufen (Gewinnmitnahmen) und (mangels Alternative) kaufen.

Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

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Unser Musterdepot hat einen klaren Fokus auf europäische Aktien. Dies wird zu 70 Prozent über Einzeltitel und zu etwa 18 Prozent über wikifolio-Zertifikate realisiert. Die verbleibenden zwölf Prozent sind in das „ROGO US Value“-wikifolio von Paul Rogojan sowie in das „ETF-Werte des ICAX“-wikifolio von Uwe Freier investiert und bilden unser Exposure in der größten Volkswirtschaft der Welt - USA. Ein US-Exposure zwischen zehn und 15 Prozent stellt eine strategische Position dar und wird seit Auflage des Musterdepots gehalten. Die Produktivität, die Flexibilität und die Innovationskraft der US-amerikanischen Volkswirtschaft sprechen für eine langfristig positive Entwicklung der Aktienmärkte jenseits des Atlantiks.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

„Dividenden sind der neue Zins“, so oder ähnlich klingen die Schlagzeilen in den Medien. Allerdings erwecke dies auch den Eindruck, dass Dividenden-Titel so sicher wie Anleihen seien. Dies sei nicht der Fall. Das Interesse an Dividendenstrategien ist dennoch hoch. Eines der bekanntesten Anlagekonzepte, das den Fokus auf Ausschüttungen richtet, ist die Dogs-of-the-Dow-Strategie. Wir erweitern dieses Grundkonzept mit Nachhaltigkeitskriterien, um sowohl Risiken zu reduzieren als auch die Qualität des Portfolios zu steigern. Wir verfolgen das Ziel konstante, langfristige Erträge zu erzielen, die einem Investor den guten Schlaf ermöglichen soll.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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