Musterdepots: Banken-Aktien bleiben unter Druck

Musterdepots: Banken-Aktien bleiben unter Druck

, aktualisiert 12. März 2017, 17:24 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Alexander Kovalenko nimmt eine umstrittene Branche unter die Lupe: die Banken.

Ulf Sommer, Handelsblatt

US-Präsident Donald Trump nimmt Europa in die Pflicht und fordert höhere Rüstungsausgaben. Bislang gibt Deutschland gut ein Prozent seiner Wirtschaftskraft fürs Militär aus. Das liegt unter den vereinbarten zwei Prozent. Die Lücke ist mit rund 40 Milliarden Euro groß. Profiteur: Deutschlands größter börsennotierter Rüstungskonzern Rheinmetall. Die Auftragsbücher sind schon jetzt prall gefüllt. Die Düsseldorfer vereinbarten gerade eine Kooperation mit Raytheon, einem der weltweit größten Rüstungskonzerne in den USA. Die Idee: amerikanische und deutsche Interessen zusammenzuführen.

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Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Unser Aktienkernportfolio besteht derzeit aus 15 Einzeltiteln, selektiert auf Basis fundamentaler Kriterien. Mit dem Schweizer Versicherer Bâloise haben wir nur einen Finanztitel im Portfolio. Bankaktien wurden von uns von Anfang an aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der deutschen oder italienischen Institute zusammen, sondern mit der Undurchsichtigkeit der Bankbilanzen. Zudem ist das Nullzinsumfeld zu einer existenzbedrohenden Herausforderung geworden, da es die Profitabilität der Finanzinstitute stark unter Druck setzt.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die US-Wirtschaft wächst kräftig und es wurden neue Jobs geschaffen. Der Bericht dürfte wohl der letzte Baustein für eine Zinserhöhung der US-Notenbank in dieser Woche sein. Die an den Finanzmärkten implizierte Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ist auf über 93 Prozent gestiegen. Unser Portfoliowert Allianz markierte zwischenzeitlich mit 171 Euro seinen höchsten Kurs seit 2007. Seit dem Kauf Ende Februar hat sich der Wert gut entwickelt. Grund für die positive Stimmung ist, dass sowohl vom heimischen Sach- als auch das Lebensversicherungsgeschäft positiv wachsen. Wir bleiben weiterhin investiert, da wir langfristig weiter Höchstwerte erwarten.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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