Musterdepots: Bargeld ist Trumpf

Musterdepots: Bargeld ist Trumpf

, aktualisiert 06. Juli 2017, 16:07 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer macht sich Gedanken über fallende Aktienkurse.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Der Blick auf den Einmonats-Chart im Dax zeigt seit dem Allzeithoch im Juni mit fast 13.000 Punkten ein eindeutiges Bild: Abrupt abwärts, anschließend seitwärts, erneut abwärts, wieder seitwärts, noch einmal abwärts, eine Woche wieder seitwärts und zuletzt am Donnerstag wieder abwärts. Was folgt aus diesem Muster für die kommenden Wochen? Wie lange sich dieser Negativtrend fortsetzt, weiß ich nicht. Doch die Chance fallender Aktienkurse scheint eindeutig höher als die steigender Kurse. Deshalb fühle ich mich mit rund 50 Prozent Bargeldanteil weiterhin wohl.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Im für die europäischen Börsen schwierigen Börsenmonat Juni mussten unsere Positionen mehrheitlich Kursverluste hinnehmen. Beim Aktienkernportfolio kam vor allem EDP unter Druck. Sollte es aber wirklich dazu kommen, dass das Unternehmen vom spanischen Wettbewerber Gas Natural übernommen wird, wird dies positiv auf den Kurs auswirken. Einige Titel – wie bspw. Michelin, EON oder Voestalpine – konnten sich dem negativen Trend erfolgreich widersetzen. Bei den Ziel-wikifolios haben „Dividende und Eigenkapital Deutschland“ von Holger Degener und „SR wisdom capital spekulativ“ von Sebastian Reese die Berichtsperiode positiv abgeschlossen.  

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Das „Privatbank-Depot“ wird auch „Nachhaltigkeits-Depot“ genannt. Die Anlagestrategie fußt auf Nachhaltigkeitskriterien. Prof. Alexander Bassen, Universität Hamburg belegt mit der größten Meta-Studie in dem Bereich Nachhaltigkeit, dass es einen positiven oder zumindest neutralen Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeitsaspekten und Finanzergebnissen bei über 95 Prozent der Aktienanlagen sowie bei allen Renten- und Immobilienanlagen besteht. Diese Erkenntnisse bedeuten aber nicht, dass nachhaltige Geldanlagen keine Risiken bergen. Nachhaltige Investments sind keine homogene Anlageklasse, sondern eine Anlagephilosophie. Eine, die nicht für Beimischungen gedacht ist, sondern für die Ausrichtung kompletter Portfolien über sämtliche Anlageklassen hinweg.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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