Musterdepots: Der goldene Börsenherbst setzt sich fort

Musterdepots: Der goldene Börsenherbst setzt sich fort

, aktualisiert 05. November 2017, 21:00 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer erklärt, warum aktuell jede Art von Zinspanik unangebracht ist.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

An der Börse gilt üblicherweise die Regel: Zinserhöhungen sind Gift für die Aktienkurse, weil es dann lukrative Anlagealternativen gibt. Doch so einfach ist das nicht. Ein Blick auf die beiden Crashs an den Märkten in den Jahren 2000 und 2008 zeigt: Extrem hohe Leitzinsniveaus wie zu diesen Zeiten sind mitverantwortlich dafür. Aktuell ist jede Art von Zinspanik unangebracht. Deswegen steigen auch die Kurse in den USA unbeirrt weiter, obwohl Experten fest mit einer Erhöhung durch die US-Notenbank im Dezember rechnen. Korrekturen sind möglich, ein Crash ist aber sehr unwahrscheinlich.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Der goldene Herbst setzte sich an den internationalen Aktienbörsen im Oktober fort. Vor allem in Japan war eine beeindruckende Börsenrally zu beobachten: Der Leitindex Nikkei legte im Laufe des Monats um mehr als acht Prozent zu. Und auch in den USA und in Europa entwickelten sich die Aktienindizes in der Berichtsperiode sehr freundlich. So ging es beim US-amerikanischen Leitindex S&P 500 um 2,3 Prozent nach oben. Ähnlich positiv entwickelte sich der breite europäische Stoxx Europe 600, der um rund zwei Prozent stieg. Und der Dax legte sogar um mehr als drei Prozent zu

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Das Anlageziel des Privatbank-Depots ist klar umrissen: Es geht um nachhaltiges Investieren und den langfristigen Vermögenszuwachs. Deshalb beziehen wir bei unseren Anlageentscheidungen mit ein, ob und wie gut es einem Unternehmen gelingt, nachhaltig zu wirtschaften. Basis der Bewertung sind die sogenannten ESG-Daten (Environment, Social and Governance) eines Unternehmens, die wir regelmäßig überprüfen. Denn ein systematisiertes, rechtzeitiges Erkennen von Verschlechterungen der ESG-Daten ist ein Indiz steigender Risiken und kann helfen, massive Kursverluste zu vermeiden.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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