Musterdepots: Die riskante Aktie

Musterdepots: Die riskante Aktie

, aktualisiert 02. Juli 2017, 13:50 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer zeigt auf, warum die Strategie von Bayer eine riskante ist.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Schwächen im Pflanzenschutzgeschäft belasten bei Bayer das Ergebnis. Der Pharmakonzern hat deshalb vor niedrigeren Ergebnissen in diesem Jahr gewarnt. Das überrascht auch deshalb, weil große Unternehmen in der benachbarten Chemiebranche, BASF, Lanxess und Evonik, ihre Prognosen gerade erst angehoben haben. Auch mit Blick auf die noch anstehende 60 Milliarden Euro teure Übernahme von Monsanto, die finanziert werden muss, bleibt Bayer eine risikoreiche Aktie. Den Titel „wertvollstes deutsches Unternehmen“ hat Bayer seit Ankündigung des umstrittenen Deals ohnehin schon verloren.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“ Musterdepot stellt eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten wikifolio-Zertifikaten der Plattform wikifolio.com dar. Die Einzeltitelauswahl basiert auf einem Value-geprägten Investmentprozess – man investiert in unterbewertete Unternehmen mit gutem Geschäftsmodell. Bei der Selektion der wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen eine bestimmte Diversifikation auf der Strategie-Ebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet, transaktionsarm und sieht eine in der Regel hohe Investitionsquote vor.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Dividenden können langfristig Mehrwert für das Portfolio liefern. Die Titelselektion gewinnt aufgrund der Rekordstände der Aktienmärkte immer mehr an Bedeutung. Wir setzen dabei auf die zukünftig zu erwartenden Gewinne eines Unternehmens, anstatt allein auf die zuletzt ausgeschütteten Gewinne. Denn diese könnten auch eine Substanzauszehrung widerspiegeln. Historisch betrachtet liefern Dividenden einen signifikanten Beitrag zur Gesamtrendite von Aktien. Außerdem sind
Aktien von Unternehmen, die Dividenden ausschütten, in der Vergangenheit weniger schwankungsanfällig gewesen als andere Aktien und liefern daher einen stabilisierenden Beitrag für das Portfolio.

Insgesamt sollten Anleger aktuell vermehrt Liquidität halten, da wir für das zweite Halbjahr aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten mit stärkeren Schwankungen an den Märkten rechnen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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