Musterdepots: Ein Analystenurteil, das Geld bringt

Musterdepots: Ein Analystenurteil, das Geld bringt

, aktualisiert 15. Mai 2017, 17:14 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Stratege Alexander Kovalenko profitiert von einem positiven Research-Bericht.

Ulf Sommer, Handelsblatt

Ob der deutsche Leitindex in dieser Woche die Marke von 13 000 Punkten erreicht? Vorbörslich notierte das deutsche Börsenbarometer bereits bei 12.829 Zählern und damit nicht mehr weit entfernt davon. Für viele Anleger wäre das eine Überraschung, für technische Analysten hingegen nicht.

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Viele solcher Experten, die mit Hilfe von Kurscharts und Trendfolgemodellen Kursziele nennen, hatten bereits Anfang 2017 prognostiziert, dass der Dax 13.000 Punkte in diesem Jahr erreichen wird. Erst in der zweiten Jahreshälfte überwiegen – so die Charttechniker damals – die Abwärtsrisiken.

Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Ein positiver Research-Bericht der Großbank Barclays hat die OMV-Aktie auf Höhenflug geschickt. Der Titel legte bis zu sieben Prozent zu, war so teuer wie seit fast neun Jahren nicht mehr. Wir sind beim Ölkonzern OMV seit drei Jahren investiert. Schon damals hat unser Bewertungsmodell den Titel als unterbewertet eingestuft.

Zugegebenermaßen war der Einstieg etwas verfrüht: Nach dem Ölpreisverfall war der Kurs unter Druck. Das Effizienzsteigerungsprogramm sowie eine starke Unterbewertung haben für ein Halten gesprochen. Seit Anfang 2016 werden wir für unsere Geduld belohnt.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Fehlende Anschlusskäufe sorgen dafür, dass der Dax nach einem starken Wochenbeginn das Kursniveau von 12.800 Punkten zunächst nicht halten kann – der Aktienmarkt entwickelt sich seitwärts.

Den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht die in unserem Musterdepot gehaltene Infineon-Aktie nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Seit Jahresbeginn ist ihr Kurs um mehr als 18 Prozent angestiegen. Der durchschnittliche ESG-Wert beträgt 69,27 Punkte und erfüllt damit unsere Nachhaltigkeitskriterien – wir erwarten auf der Punkteskala (0 bis 100 Punkte) mindestens 65 Punkte.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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