Musterdepots: Greenback Trump

Musterdepots: Greenback Trump

, aktualisiert 27. Juli 2017, 17:12 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer blickt auf die wachsenden Zweifeln an der „Trumponomics“.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Man kann über das politische Chaos in den USA den Kopf schütteln, aber ein Ziel hat US-Präsident Donald Trump erreicht: Er wollte einen schwachen Dollar, und den hat er gegenüber dem Euro bekommen. Die europäische Gemeinschaftswährung notiert mit über 1,16 US-Dollar auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Es gibt viele Argumente, dass dieser Trend anhält – allen voran die stärker werdende Konjunktur in der Euro-Zone. Und man darf nicht vergessen: Die immer größer werdenden Zweifel an der „Trumponomics“, der Wirtschaftspolitik des Präsidenten, schwächen den Greenback.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Aktie des spanischen Telekommunikationsanbieters Telefonica legte am Donnerstag im Tageshandel bis vier Prozent zu. Dies war auf einen guten Quartalsbericht zurückzuführen. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um fast zwei Prozent und den operativen Gewinn um rund sechs Prozent steigern. Besonders erfolgreich hat sich das Lateinamerikageschäft entwickelt. Gleichzeitig kämpft Telefonica mit einer Schwäche am Heimatmarkt Spanien. Nach dem guten zweiten Quartal hob der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr an. Die Telefonica Aktie befindet sich seit März 2017 in unserem Musterdepot.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Mit dem Privatbank Musterdepot haben wir uns drei Ziele gesetzt. Erstens, einen langfristigen Vermögenszuwachs zu erzielen, dabei stellen wir uns 4-5% vor. Zweitens, durch eine hohe Risikostreuung, wollen wir eine geringe Schwankungsbreite im Portfolio haben. Drittens, den Nachhaltigkeitsfaktor, damit meinen wir nicht nur nachhaltige Renditen zu erwirtschaften, sondern bereits in der Auswahl von Investments darauf zu achten Nachhaltigkeitskriterien mit einzubeziehen.
Wir erwarten bis zum Jahresende weiterhin volatile Märkte. Dabei sehen wir ein Korridor von 11.500 bis 13.000 Punkten.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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