Musterdepots: Ist die Herbstkorrektur zu Ende?

Musterdepots: Ist die Herbstkorrektur zu Ende?

, aktualisiert 11. September 2017, 17:13 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit den Aussichten der Apple-Aktie.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Der Sommer ist vorbei, der Dax scheint eine neue Richtung gefunden zu haben – und zwar nach oben. Denn der Leitindex ist seit seinem Mehrmonatstief Ende August bei 11 868 Punkten bereits wieder um mehr als 500 Punkte gestiegen. Ist mit diesem Anstieg die Herbstkorrektur 2017 bereits beendet? Ich bin eher skeptisch. Es kann sein, dass die Frankfurter Benchmark nicht mehr deutlich unter die Marke von 11 800 Punkte fällt. Aber an einen Durchmarsch in Richtung Allzeithoch glaube ich nicht. Vielleicht wissen Anleger nach der Sitzung der US-Notenbank am 20. September mehr.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Der Portfoliomanager Dirk Hagemann hat bei seinem „Aktien? yeah!“-Wikifolio die Energiekontor-Aktie komplett verkauft. Im Kommentar zu dieser Transaktion schreibt Herr Hagemann, dass sich die Rahmenbedingungen in der Windenergiebranche verschlechtert haben und er bei der Energiekontor AG eine schlechtere Gewinnsituation als in den vergangenen Jahren erwarte. Hagemann investiert beim „Aktien? yeah!“-Wikifolio in substanzstarke Titel mit einem Fokus auf überdurchschnittliche Dividendenrenditen. Sein übergeordnetes Ziel ist ein langfristiger Vermögenszuwachs.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Der Verzicht auf Atomtests am vergangenen Samstag, dem 69. Jahrestag der Staatsgründung Nordkoreas, reichte als Signal aus, um die Börsen weltweit zum Wochenstart weiter zu festigen, zumal in Europa auch die Stärke des Euros an Kraft verliert. Der Dax stieg auf über 12 400 Punkte und hat den Abwärtstrend am oberen Ende verlassen. Mit unserer Allokation sind wir ausgewogen aufgestellt und schauen auf Apple. Zehn Jahre nach dem Start des iPhones soll ein runderneuertes Modell des Apple-Smartphones dafür sorgen, Marktanteile zurückzugewinnen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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