Musterdepots: Rüstungsspezialist Rheinmetall bleibt im Depot

Musterdepots: Rüstungsspezialist Rheinmetall bleibt im Depot

, aktualisiert 06. Dezember 2017, 16:31 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd will sein Depot in den kommenden Wochen absichern.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Depotcheck 2: Rheinmetall ist nach dem Kursanstieg der zweitgrößte Depotwert. Der Autozulieferer und Rüstungsspezialist profitiert von der boomenden Konjunktur und der Zusage aller Nato-Staaten, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Vor allem Deutschland hält sich bislang nicht an das Versprechen von CDU und SPD und wird den Forderungen von US-Präsident Donald Trump entgegenkommen müssen. Doch auch ohne Trump werden die Ausgaben angesichts der internationalen Spannungen steigen. Die Aktie bleibt auch auf Rekordkursniveau eine Halteposition.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Aktie des finnischen Papier- und Zellstoffproduzenten UPM-Kymmene stellt neben OMV unser bisher erfolgreichstes Einzeltitel-Investment dar. Der Titel befindet sich seit Auflage des Musterdepots Ende Januar 2014 im Portfolio und hat sich seit dieser Zeit unter der Berücksichtigung der Dividenden mehr als verdoppelt. Gleichzeitig bleibt UPM-Kymmene laut unserer Analyse unterbewertet. Dies ist möglich, da der Kursanstieg durch eine signifikante Verbesserung der Konzernbilanz ausgelöst wurde. Dies wiederum ist in erster Linie auf ein eindrucksvolles Effizienzsteigerungsprogramm zurückzuführen.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Keine Frage, der deutsche Leitindex Dax ist hervorragend in den Dezember gestartet. Aus Deutschland mit dem Finger auf die Absurditäten der US-amerikanischen Politik zu zeigen verbietet sich allerdings mit Blick auf das Possenspiel der gescheiterten Jamaika-Sondierungen. Schließlich scheint auch hierzulande die Regierungsbildung weiter anzudauern. Den deutschen Aktienmarkt hat dies seit September nicht negativ beeinflusst. Doch das ist kein Grund, in Euphorie zu verfallen. Wir planen, in den nächsten Wochen unser Portfolio entsprechend abzusichern.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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