Musterdepots: Von grün auf gelb

Musterdepots: Von grün auf gelb

, aktualisiert 22. März 2017, 17:15 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Ulf Sommer ordnet das aktuelle Kursstottern auf den Aktienmärkten mithilfe einer Ampel ein.

Ulf Sommer, Handelsblatt

Erleben wir gerade den Beginn einer Börsentalfahrt, einer Baisse, nachdem die Aktienmärkte acht Jahre lang gestiegen sind? Auffällig ist, dass es der Dax nicht schafft, die 12.000-Punkte-Hürde nachhaltig zu überwinden. Immer wieder prallt er ab. Das stimmt bedenklich. Auch der Wall Street droht die Luft auszugehen. Allerdings erlebten wir solche Schwächephase schon oft, ehe die Aktien nach kurzer Korrektur erneut durchstarteten. Für den Beginn einer Baisse bedarf es mehr als nur zwei oder drei schwache Börsentage. Die Börsenampel schaltet gerade von grün auf gelb. Rot leuchtet sie nicht.

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Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die globale Ölbranche befindet sich momentan in einer Art Teufelskreis. Im November 2016 haben sich die Mitglieder der Organisation der erdölexportierenden Länder, der Opec, auf eine signifikante Drosselung der Produktion geeignet. Nach langem Zögern hat sich auch Russland, welches kein Opec-Mitglied, gleichzeitig aber einer der wichtigsten Exporteure ist, dem Abkommen ebenfalls angeschlossen. Dies hat zu einer merklichen Erholung des Rohölpreises geführt. Nun beginnen allerdings die US-amerikanischen Ölförderer vermehrt die Produktion wieder hochzufahren. Die meisten von Ihnen nutzen das sogenannte Fracking-Verfahren, welches relativ aufwendig ist und oft erst dann lohnt, wenn der Ölpreis über etwa 50 US-Dollar liegt. Mit einer in den USA steigenden Produktion gerät der Ölpreis aufgrund eines höheren Angebotes jedoch erneut unter Druck. Derzeit gibt es unter den Experten keine einheitliche Meinung, wie dieser Teufelskreis beendet werden soll.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Ein Einbezug von nachhaltigen Investmentkriterien führt dazu, dass mögliche „Nachhaltigkeitsskandale“ minimiert werden, damit negative Konsequenzen für die fundamentale Entwicklung der Unternehmen und die Aktienkurse nicht eintreten.
Die ESG-Daten (Environment, Social and Governance) von Unternehmen verändern sich über einen längeren Zeitraum. Ein systematisiertes, rechtzeitiges Erkennen einer Verschlechterung der ESG-Daten - Identifikation von Risiken - kann oft helfen, massive Kursverluste zu vermeiden.
Unsere Einzeltitel weisen einen durchschnittlichen ESG-Score von 81,75 Punkten (Skala von 0 -100 Punkte) auf. Spitzenreiter sind dabei Allianz (94,34 Punkte) und Cisco Systems (96,50 Punkte).

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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