Musterdepots: Was für eine Dax-Korrektur spricht

Musterdepots: Was für eine Dax-Korrektur spricht

, aktualisiert 28. Juni 2017, 18:59 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Sönke Niefünd setzte auf eine „Politik der ruhigen Hand“.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ist das jetzt die Korrektur, auf die wir so lange gewartet haben? Rund drei Prozent hat der Dax gegenüber seinem Allzeithoch in den vergangenen Tagen verloren. Echte Korrekturen sehen anders und stärker aus. Auffällig ist aber, dass der Dax nun schon sechsmal in den Bereich zwischen 12.800 und 12.900 Punkte vorstieß, ihn aber nie nachhaltig überwinden konnte. Das ist ein negatives Signal – eben weil immer mehr Investoren dieses Muster erkennen und sich nach ihm richten (werden). Gut möglich, dass eine ausgedehntere Korrektur jetzt erst bevorsteht.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Unser Musterdepot enthält derzeit neben 15 Einzelaktien fünf Zertifikate auf Basis der ausgewählten Wikifolios von der innovativen Social-Trading-Plattform Wikifolio.com. Eines davon ist das „SR wisdom capital spekulativ“-Wikifolio von Sebastian Reese. Die Stärke von Reese liegt in einem selbst entwickelten aktiven Trading-Ansatz. Die einzelnen Trades können wenige Minuten bis hin zu mehreren Monaten dauern. Dieses Wikifolio wurde zwecks Strategiediversifikation bei unserem sonst sehr fundamental ausgerichteten Musterdepot beigemischt. Bisher hat es diese Funktion erfolgreich erfüllt.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die Anlagestrategie unseres Depots fußt auf Nachhaltigkeitskriterien. Dabei achten wir auf die Themengebiete Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance), auch ESG-Ansatz genannt. Das Mandat wird aktiv gemanagt, gleichzeitig aber die „Politik der ruhigen Hand“ umgesetzt. In das Portfolio nehmen wir Einzeltitel auf und ergänzen diese mit Fonds und ETFs. Die Aktienquote soll 50 Prozent nicht überschreiten. Das grundsätzliche Anlageziel: in nachhaltige Anlagen investieren und einen langfristigen Vermögenszuwachs um fünf Prozent jährlich erzielen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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