Nächster Börsengang der Samwers: Rocket Internet geht im Oktober an die Börse

Nächster Börsengang der Samwers: Rocket Internet geht im Oktober an die Börse

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Einblick in die Büros der Start-up-Schimede. Rocket Internet widmet sich der Neugründung von Internet-Start-Ups.

Rocket Internet soll schon Anfang Oktober und nur kurz nach Zalando an die Börse gehen. Die Kontrolle über die Berliner Start-up-Schmiede haben die Samwer Brüder, die ihren Einfluss noch deutlich ausbauen könnten.

Der Börsengang der Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet ist laut einem „Spiegel“-Bericht für Anfang Oktober geplant. In den nächsten Tagen solle der Börsenprospekt mit ausführlichen Informationen veröffentlicht werden, der Handel mit der Aktie solle am 8. oder 9. Oktober beginnen, heißt es in der neuen Ausgabe des Magazins unter Berufung auf Insider.

Damit würde Rocket dicht auf den Modehändler Zalando folgen, der am 1. Oktober an die Börse geht. Rocket Internet wollte die Informationen am Sonntag nicht kommentieren.

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Die Macher hinter Rocket Internet Das Samwer-Imperium ist nur eine riskante Wette

Vom Börsengang ihrer Start-up-Fabrik erhoffen sich die Samwer-Brüder Milliarden. Doch Rocket Internet erweist sich als intransparentes Unternehmensgeflecht - und als gigantische Wette auf die Zukunft.

Quelle: Torsten Wolber für WirtschaftsWoche

Oliver Samwer an der Macht

Oliver Samwer, Chef und Gründer der Berliner Start-up-Schmiede, kann in den kommenden Jahren seinen Einfluss auf Rocket deutlich ausbauen. Nach einem der WirtschaftsWoche vorliegenden Aktienoptionsplan kann Samwer bis September 2019 bis zu 4,5 Millionen Bezugsrechten für den vergünstigten Kauf von Rocket-Internet-Aktien erhalten.

Derzeit kontrolliert Samwer gemeinsam mit seinen Brüdern Marc und Alexander rund 59,3 Millionen Aktien und damit 52,3 Prozent der Gesellschaft. Ein Unternehmenssprecher wollte sich gegenüber der WirtschaftsWoche vor der Veröffentlichung des offiziellen Börsenprospektes nicht zu dem Optionsprogramm äußern.

Rocket Internet Oliver Samwer kann bis zu 4,5 Millionen Aktien vergünstigt kaufen

Oliver Samwer, Chef und Gründer der Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet, kann in den kommenden Jahren seinen Einfluss auf den Börsenkandidaten deutlich ausbauen.

Räume von Rocket Internet Quelle: dpa

Dabei sind die Hürden niedrig, um in den Genuss der Optionsrechte zu gelangen: Pro Jahr muss Rocket Internet im Schnitt mindestens vier sogenannte Ventures – also Start-up-Unternehmen im Online-Markt – zum Laufen bringen. Zudem soll der Börsenwert von Rocket Internet zumindest zeitweise über vier Milliarden Euro liegen. Doch schon beim geplanten Börsengang strebt das Unternehmen eine Gesamtbewertung von rund fünf Milliarden Euro an.

Rocket Internet baut Internet-Unternehmen in verschiedenen Ländern auf, ein Schwerpunkt liegt auf dem Online-Handel. Aktuell sind rund 50 Startups unter dem Rocket-Dach aktiv. Schon seit einiger Zeit wird spekuliert, die Startup-Fabrik könnte mit rund fünf Milliarden Euro bewertet werden und bei der Aktienplatzierung etwa 750 Millionen Euro einnehmen.

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