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Das Unternehmen aus der Spezialchemiebranche wird schon länger als Trendsetter für den deutschen Markt gehandelt. Nach der Bilanzveröffentlichung im März bleibt ein möglicher Termin für eine Aktienemission allerdings weiter offen. Die Konzernspitze bezeichnete Evonik jedoch als startklar für den Börsengang. Allerdings müssen zunächst die Eigentümer, die RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC, grünes Licht geben. Danach, so Evonik-Chef Klaus Engel, sei man in acht bis 12 Wochen bereit für den Sprung an die Börse. Experten erwarten ein Emissionsvolumen von mehr als 4,5 Milliarden Euro. Es wäre der größte Börsengang in Deutschland seit Jahren.
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Das Lichttechnik-Unternehmen wird frühestens im zweiten Halbjahr mit einem Volumen von bis zu 3 Milliarden Euro an die Börse gehen. Mutter Siemens steht mit dem Börsengang nicht unter Zeitdruck. Der bekannte Leuchtmittelhersteller ist eine Tochter des Siemens-Konzerns. Osram-Chef Wolfgang Dehen sagte kürzlich: "Osram stellt sich jedenfalls darauf ein, 2012 an die Börse zu gehen. Das IPO-Klima hellt sich insgesamt wieder auf, alles wartet nun auf die Eisbrecher." Im Herbst 2011 hatte Osram den geplanten Börsengang gestoppt.
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Die Börsenpläne der Container-Reederei werden durch gedämpfte Geschäftsaussichten und komplizierte Mehrheitsverhältnisse gehemmt. Ein mögliches Volumen der Emission beträgt mehr als eine Milliarde Euro. Neuesten Berichten zufolge muss Hapag-Lloyd zunächst zwei gute Geschäftsquartale vorweisen, bevor ein Sprung an die Börse realistisch ist. Da das 2012 nicht mehr gelingen wird, planen die Hamburger mit einem Börsendebüt im Jahr 2013. 2011 musste die drittgrößte Containerschiff-Reederei der Welt den fertig vorbereiteten Gang aufs Parkett wegen eines Börsentiefs kurzfristig absagen. 2013 wäre es bereits der vierte Versuch von Hapag-Lloyd. Der ehemalige Mutterkonzern Tui ist noch mit 22 Prozent am Unternehmen beteiligt, die Hansestadt Hamburg hält 37 Prozent der Anteile und will weiter aufstocken. Weiterer Großaktionär ist das Logistik-Unternehmen Kühne Maritime.
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Die Börsenvorbereitungen des Versicherungskonzerns sind schon weit fortgeschritten uns auch institutionelle Investoren sind mit im Boot. Mit rund einer Milliarden Euro kann Talanx die erste große Neuemission 2012 werden. Inzwischen werden die Vorbereitungen konkreter: Talanx hat offenbar die Banken ausgewählt, die den Börsenstart organisieren sollen. Angeblich sind die Deutsche Bank, JPMorgan und Citi mit im Boot. Die Beratung übernimmt die Investmentbank Rothschild. Der angestrebte Erlös soll 750 Millionen Euro betragen. Talanx hegt seit gut zehn Jahren den Plan, an die Börse zu gehen.
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Der Autozulieferer plant einen Börsengang mit maximal einer Milliarde Euro Volumen. Jedoch hat Mutter Rheinmetalle die Börsenpläne kurzfristig aufgeschoben.
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Das Unternehmen in der Spezialchemie-Branche könnte mit maximal einer Milliarde Euro an die Börse gehen. Schulden könnten die Anleger aber zu Verkäufen außerhalb der Börse zwingen. Einen Börsengang hat die Unternehmensführung aber noch nicht offiziell angekündigt.
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Obwohl alle Vorbereitungen schon getroffen sind ist eine kurzfristige Emission des Halbleiterherstellers wenig wahrscheinlich. Das emittierte Volumen würde mehr als 100 Millionen Euro betragen.
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Das Börsenprospekt des Wäscheherstellers ist bereits in Arbeit. Eine Emission mit einem Volumen von 70 Millionen Euro ist im Frühjahr möglich.
Evonik
Das Unternehmen aus der Spezialchemiebranche wird schon länger als Trendsetter für den deutschen Markt gehandelt. Nach der Bilanzveröffentlichung im März bleibt ein möglicher Termin für eine Aktienemission allerdings weiter offen. Die Konzernspitze bezeichnete Evonik jedoch als startklar für den Börsengang. Allerdings müssen zunächst die Eigentümer, die RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC, grünes Licht geben. Danach, so Evonik-Chef Klaus Engel, sei man in acht bis 12 Wochen bereit für den Sprung an die Börse. Experten erwarten ein Emissionsvolumen von mehr als 4,5 Milliarden Euro. Es wäre der größte Börsengang in Deutschland seit Jahren.
Am vorletzten Freitag im September sagten die Aufseher der RAG-Stiftung den Börsengang des Spezialchemikers Evonik ab. Schade eigentlich: Chemieaktien wie BASF oder Lanxess gewannen seither 20 Prozent. Bei einem Emissionsvolumen von 4,5 bis 5,0 Milliarden Euro ging potenziellen Anlegern damit eine Milliarde Euro durch die Lappen.
2012 ist Wiedergutmachung angesagt. „Die Bewertungen sind günstig, und das Interesse von Investoren ist grundsätzlich vorhanden“, sagt Andreas Bernstorff, Leiter des deutschen Aktienemissionsgeschäfts bei der US-Bank Citi. Noch aber steckt den Unternehmen der Sommer-Crash in den Knochen, erst zögerlich wagen sie sich aus der Deckung. Vor April rechnet Bernstorff deshalb nicht mit Börsengängen.
Der Versicherer Talanx, Dauer-Kandidat seit 1996, hat nun einen japanischen Partner im Boot und will 2012 unbedingt den Kapitalmarkt anzapfen. Gerade für Finanzwerte kein leichtes Umfeld, doch Talanx beweist über die Tochter Hannover Rück (50,2 Prozent Anteil), dass man auch in schwierigen Zeiten gut verdienen und gute Dividenden zahlen kann.
Börsenprospekt ist in Arbeit
Noch eiliger hat es Wäscheproduzent Schiesser. Das 1875 gegründete Unternehmen hat seine Krisenjahre nach eigenem Bekunden überwunden und verdient Geld. Dass Star-Schneider Wolfgang Joop nicht mehr mit von der Partie ist, bremst nicht. Der Börsenprospekt ist in Arbeit.
Abgekehrt von Börsenplänen hat sich dagegen Rheinmetall. Eigentlich wollten die Düsseldorfer ihre Tochter Kolbenschmidt Pierburg schon 2011 versilbern, der scharfe Crash bremste jedoch. Jetzt soll der Autozulieferer als Gegengewicht zur Rüstung vorerst im Konzern bleiben.
Ähnlich hat auch Siemens mit seiner Lichttochter Osram reagiert, als die Kurse im Sommer massiv einbrachen. Ein Kandidat für einen schnellen Börsengang ist Osram nicht. Aber der Lichtspezialist wurde innerhalb des Konzerns auf eigene Füße gestellt. Siemens könnte bei guten Preisen jederzeit verkaufen – auch über die Börse.
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