Bild: REUTERSApple-CEO Tim Cook betrat pünktlich um 19 Uhr die Bühne.
Bild: REUTERSEntgegen aller Erwartungen leitete er schon nach wenigen Minuten die Präsentation des iPhone ein.
Bild: REUTERSMarketingchef Phil Schiller stellte die Leistung des neuen iPhone5-Akkus vor.
Bild: REUTERSWie erwartet, wird es beim iPhone 5 einen neuen Stecker geben. Apple will entsprechende Adapter anbieten.
Bild: REUTERSVon größter Relevanz beim neuen iPhone hat sicherlich die Möglichkeit, via LTE zu surfen.
Bild: dapdDank neuer Kamera-Technik lassen sich Panorama-Bilder qualitativ hochwertiger schießen.
Bild: dapdScott Forstall stellt die Software iOS 6 anhand eigener Apple-Karten und dazugehörigen Features vor. Damit hat sich das Unternehmen von Google-Maps verabschiedet.
Bild: REUTERSDas iPhone 5 ist das dünnste Apple-Smartphone aller Zeiten.
Bild: REUTERSDer Metallrücken soll das Smartphone stabiler machen als seinen Vorgänger.
Bild: dapdAb 21. September wird das iPhone 5 auch in deutschen Geschäften zu kaufen sein.
Apple-CEO Tim Cook betrat pünktlich um 19 Uhr die Bühne.
Bei den Superlativen setzt Apple auf Tradition. „Das iPhone 5 ist das beste Telefon, das wir je hergestellt haben“, prahlte Phil Schiller vollmundig bei der Präsentation der lange erwarteten Neuauflage von Apples Bestseller am Mittwochmittag in San Francisco. Doch die Spitzenleistung bemüht Apples Marketingchef bei nahezu jeder neuen Produktvorstellung. Das iPhone 5 – die sechste Generation - hat ein größeres Display, ist 1,7 Millimeter dünner, 28 Gramm leichter als das Vorgängermodell iPhone 4s. Sein – von Samsung gefertigter A6-Prozessor – soll die neueste Generation angeblich doppelt so schnell machen und trotzdem akkusparender sein. Und Apple hat die Datenfunktechnik LTE so integriert, dass sie – entsprechendes Netz vorausgesetzt – global funktioniert.
Doch diesmal – und das ist ungewöhnlich für den erfolgsverwöhnten kalifornischen Konzern – ist er nicht in der Pole Position. Apple fährt im Smartphone-Geschäft hinterher. Die Konkurrenz, vor allem Samsung, bietet schon seit Monaten Telefone an, die Apples iPhone 4s in puncto Hardware abhängen. Vor allem aber wirkt Samsungs Angebot überraschender und frischer, vermutlich einer der Gründe, warum Apple seinen Wettbewerber so vehement mit Patentklagen verfolgt.
Samsung ist Apple auf der Spur
Zwar stritt Apple ab, dass das am Mittwoch vorgestellte Modell eigentlich schon im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblicken sollte und wegen Problemen mit dem Touchscreen vorübergehend zurückgestellt wurde. Stattdessen offerierten die Produktstrategen aus Cupertino mit dem iPhone 4s eine leicht verbesserte Variante des Vorgängermodells, die sich dank des exklusiv reservierten Sprachassistenten Siri auch besser als erwartet verkaufte.
Bild: REUTERSNokia Lumia 920
Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten.
Bild: dpaSamsung Galaxy S3
Plattform - Android: Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktioniert nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlicher schlechter als bei anderen Anbietern.
Bild: dapdMotorola Razr
Plattform - Android: Gleich drei neue Modelle aus der Reihe Razr stellte Motorola im September 2012 vor: die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Angeblich sollen die Modelle über eine längere Speicherlaufzeit, hochauflösende Displays und eine schnelle LTE-Datenübertragung verfügen. Das kompakte und flache Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Ob das Smartphone jedoch überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird, ist bisher nicht geklärt.

HTC 7 Mozart
Plattform – Windows Phone 7: Die neue, individuell anpassbare Programmoberfläche kopiert nicht bloß, wie viele Konkurrenten, Apples iPhone, sondern definiert ein eigenes Bedienkonzept. Stärken: Alle neuen Windows-Telefone verfügen über schnelle Prozessoren, reichlich Speicher und jede Menge Sensoren, vom GPS-Chip bis zum Beschleunigungsmesser. Die Navigation im Gerät und den Programmen klappt flüssig. Schwächen: Zum Start gibt es nur rund 500 Apps zum Download, darunter einige Top-Spiele. Flash-Player oder PDF-Reader fehlen ebenso wie eine Copy & Paste-Funktion von Texten. Technik: 1-Gigahertz-Prozessor, 16 Gigabyte Speicher, 9,4-cm-Display, 8-Megapixel-Kamera, 130 Gramm Preis: 509 Euro ohne Vertrag.
Im September 2012 stellt HTC eine neue Version auf Basis von Windows 8 vor.

LG Optimus Chic
Plattform – Android: Googles lizenzkostenfreie Handysoftware ist die Erfolgsgeschichte im Smartphone-Markt. Kein System verbreitet sich so schnell. Stärken: Trotz ordentlicher Ausstattung und Verarbeitung ein erfreulich preisgünstiges Modell mit Zugriff auf rund 100.000 Apps in Googles Softwarefundus Android Market. Schwächen: Es gibt viele unterschiedliche Android-Versionen. Daher funktionieren nicht alle Apps auf allen Geräten. Datenschützer bemängeln, dass Google über Android Nutzerdaten erfassen kann. Technik: Android 2.2, 120 Megabyte Speicher (erweiterbar), 8,1-cm-Display, 133 Gramm Preis: 299 Euro ohne Vertrag

Blackberry Torch 9800
Plattform – BlackberryOS: Version 6 des Betriebssystems bietet neben einer für die Fingerbedienung optimierten Programmoberfläche unter anderem einen aktuellen und konkurrenzfähigen Web-Browser. Stärken: Das handliche Gerät kombiniert die Möglichkeit zur Fingersteuerung mit einer ordentlichen Tastatur zum Schreiben von E-Mails. Schwächen: Ähnlich wie Nokias E7 ist auch das Torch durch die integrierte Schiebetastatur relativ dick. Trotz Renovierung sind manche Funktionen weiter schwer zu finden. Technik: 624-Megahertz-Prozessor, 4 Gigabyte Speicher (erweiterbar), 8,1-cm-Display, 5-Megapixel-Kamera, 161 Gramm Preis: Ab 550 Euro ohne Vertrag.

Apple iPhone
Plattform – iOS 4: Die jüngste Software-version fasst unter anderem mehrere Anwendungen in einem Ordner zusammen. Auch das E-Mail-Management wurde deutlich verbessert. Stärken: Schärfe und Detailreichtum des hochauflösenden Retina-Displays setzen Standards. Die leichte Bedienbarkeit des Geräts ist Maßstab für die Konkurrenz. Schwächen: Teuerstes Gerät im Vergleich. Konstruktionsfehler der Antenne führt unter Umständen zu Empfangsproblemen. Die gläsernen Front- und Rückseiten gelten als bruchgefährdet. Technik: 16 oder 32 Gigabyte Speicher, 8,9-cm-Display mit höchster Auflösung, 137 Gramm Preis: Ab 900 Euro ohne Vertrag. Für den 12. September 2012 wird die Vorstellung des neuen iPhones erwartet.
Nokia Lumia 920
Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten.
Doch wegen des lange erwarteten iPhone 5 und den deshalb aufgeschobenen Käufen hat sich der Abstand zu Handy-Weltmarktführer Samsung im Smartphone-Geschäft vergrößert. Im zweiten Quartal 2012 erreichte der koreanische Konzern nach Berechnungen des US-Marktforschungsunternehmens IDC einen weltweiten Marktanteil von 32,6 Prozent. Apple kam auf 16,9 Prozent – auch weil 26 Prozent weniger iPhones als im ersten Quartal verkauft wurden.
Vom Erfolg des neuen Modells hängt viel ab für Apple. Denn die vor fünf Jahren gestartete iPhone-Franchise ist die mit Abstand wichtigste des Konzerns, steuert 46 Prozent des Umsatzes bei und das Gros des Profits.
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