New Yorker Börse: Wall Street schließt erneut im Minus

New Yorker Börse: Wall Street schließt erneut im Minus

, aktualisiert 14. Dezember 2011, 04:00 Uhr
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US-Flagge vor dem Gebäude der New Yorker Börse

Quelle:Handelsblatt Online

Die Absage der US-Notenbank an weitere Konjunkturhilfen, enttäuschte die Anleger. Auch Sorgen über die US-Wachstumsaussichten und die Euro-Schuldenkrise belasteten die New Yorker Börse am Dienstag weiter.

New YorkSorgen über die Wachstumsaussichten in den USA und negative Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise haben die New Yorker Aktienmärkte am Dienstag belastet. Händler verwiesen auf die jüngste Mitteilung der US-Notenbank Fed, aus der sie keine konkreten Hinweise für neue Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft herauslesen konnten.

Nach anfänglichen Kursgewinnen wegen des höheren Ölpreises drehten die Börsenbarometer im Handelsverlauf ins Minus. Auf der Verkaufsliste standen erneut Bankentitel. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss rund 0,55 Prozent schwächer bei 11.954 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 11.904 und 12.147 Stellen.

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Der breiter gefasste S&P 500 verlor rund 0,9 Prozent auf 1225 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab rund 1,3 Prozent ab auf 2579 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent schwächer bei 5774 Zählern. Die Fed hatte deutlich gemacht, dass sie sich nach dem Abflauen der Rezessionsgefahr vorerst mit neuen Konjunkturspritzen zurückhalten wird.

Der Offenmarktausschuss beschloss, den historisch niedrigen Leitzins von null bis 0,25 Prozent beizubehalten. Daran soll sich auch bis Mitte 2013 nichts ändern. Angesichts der weltweiten Turbulenzen im Sog der Euro-Krise halten sich die Notenbanker um Gouverneur Ben Bernanke allerdings auch die Tür für weitere Ankaufprogramme zur Stützung der lahmenden Konjunktur offen. Die Investoren hatten sich aber mehr erhofft.

Auch die US-Einzelhändler mussten zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts einen kleinen Dämpfer hinnehmen: Sie nahmen im November zwar 0,2 Prozent mehr ein als im Vormonat. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Im Oktober waren die Erlöse noch um 0,6 Prozent gestiegen.

Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. Bei den Verlierern stachen vor allem die Finanzwerte hervor: Die Papiere von Bank of America gaben 2,4 Prozent ab, die Aktien der Citigroup büßten 1,2 Prozent an Wert ein.

Die Aktien des Elektronikhändlers Best Buy stürzten sogar um mehr als 15 Prozent ab, nachdem der Konzern einen Gewinneinbruch bekanntgegeben hatte. An der New York Stock Exchange wechselten rund 920 Millionen Aktien den Besitzer. 845 Werte legten zu, 2145 gaben nach, und 100 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,77 Milliarden Aktien 580 im Plus, 1938 im Minus und 116 unverändert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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