Nordkorea: Atomtest belastet Börsen in Asien

Nordkorea: Atomtest belastet Börsen in Asien

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Der Atomtest von Nordkorea drückt die Stimmung an den asiatischen Börsen

Die Sorgen vor einem Krieg in Fernost machen Börsianer zunehmend nervös. Während die Börsen in Asien Verluste verzeichneten, stieg der Goldpreis auf den höchsten Stand seit einem Jahr.

Die Sorge vor einem Krieg mit Nordkorea hat zum Wochenstart die asiatischen Börsen nach unten gezogen. Anleger warfen am Montag Aktien aus ihren Depots und deckten sich mit Gold ein. Der Dax.GDAXI> rutschte um 0,8 Prozent auf 12.053 Punkte ab. "Der jüngste Atomtest hat die Unsicherheit im Markt nochmals verstärkt", sagte Analyst Kim Hyung-ryeol vom Brokerhaus Kyobo Securities. Der japanische Leitindex Nikkei rutschte um 0,9 Prozent auf 19.508,25 Punkte ab. Der breiter gefasste Topix-Index gab ein Prozent nach. Der Auswahlindex in Südkorea verlor 1,2 Prozent auf 2330 Zähler.

Auch die Währung des Landes, der Won, kam unter Druck: Gegenüber dem Euro und dem US-Dollar gab der Won jeweils 0,7 Prozent nach. Wegen der erhöhten Unsicherheit waren am Montagmorgen Währungen gefragt, die von Anlegern als klassische „sichere Häfen“ betrachtet werden. Neben dem Schweizer Franken zählt dazu - trotz der geographischen Nähe Japans zu Nordkorea - der japanische Yen. Die Wall Street bleibt wegen eines Feiertags geschlossen.

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Auch der Goldpreis hat am Montag profitiert. Am Morgen kostete eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des Edelmetalls bis zu 1337,90 US-Dollar. Das war der höchste Stand seit Ende September 2016. Verglichen mit Freitag legte der Goldpreis um gut 12 Dollar zu. Gold gilt vielen Anlegern als „sicherer Hafen“ und „Krisenwährung“, die in unsicheren Zeiten verstärkt nachgefragt wird.

Provokante Atomversuche Nordkorea meldet erfolgreichen Test von Wasserstoffbombe

Kim Jong Un dreht an der Eskalationsschraube. Ungeachtet aller Warnungen unternimmt Nordkoreas Machthaber einen neuen Atomtest. US-Präsident Trump sieht keinen Raum mehr für Diplomatie.

Staatschef Kim Jong Un bei der Inspektion eines angeblichen Wasserstoffbomben-Sprengkopfes. Quelle: dpa

Die Regierung in Südkorea reagierte mit einer Militärübung auf den Atomtest des Nachbarstaates Nordkorea. Im Laufe des Tages sollte der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammentreten. US-Präsident Donald Trump erwägt darüber hinaus einen Abbruch der Handelsbeziehungen zu allen Staaten, die Geschäfte mit Nordkorea machen. "Ein Handelskrieg zwischen den USA und China wäre ein Albtraumszenario für den Aktienmarkt", sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. 

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