Öl: Gewinnmitnahmen bremsen Preise

Öl: Gewinnmitnahmen bremsen Preise

, aktualisiert 29. November 2011, 11:40 Uhr
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Große Lagerbestände verbilligen den Preis für US-Rohöl.

Quelle:Handelsblatt Online

Vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Euro-Finanzminister tendieren die Ölpreise uneinheitlich. Die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten steigt zum Wochenbeginn, der Ölmarkt profitiert zumindest teilweise davon.

FrankfurtGewinnmitnahmen haben am Dienstag den Ölpreisanstieg gebremst. Nordseeöl der Sorte Brent und US-Leichtöl der Sorte WTI kosteten am späten Vormittag mit 108,90 beziehungsweise 97,93 Dollar je Fass (159 Liter) in etwa so viel wie am Vorabend in New York. Am Montag hatte die Entspannung an den Rentenmärkten die Ölpreise noch um mehr als zwei Prozent in die Höhe getrieben. Neben der Euro-Schuldenkrise sind die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten derzeit für die Preise ausschlaggebend.

Der Atomstreit des Westens mit dem Iran und die Unruhen in Syrien stützen generell die Preise, erklärte ein Analyst. Bislang habe es aber noch keine Lieferengpässe wegen dieser Probleme gegeben. „Sollte es aber zu einer Unterbrechung kommen, dann könnten die Preise fünf bis zehn Dollar zulegen“, erklärte Ken Hasegawa, Rohstoff-Derivate-Händler bei Newedge Brokerage in Tokio.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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