Öl: Ölpreise sind leicht gestiegen

Öl: Ölpreise sind leicht gestiegen

, aktualisiert 12. Februar 2018, 08:33 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

In der vergangenen Woche hatte der Rohölkurs um bis zu zehn Prozent nachgegeben. Auslöser waren starke Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten. Am Montag haben sich die Rohstoffpreise nun wieder leicht erhöht.

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Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise.

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben sich am Montag nach starken Rückgängen in der vergangenen Woche ein wenig erhöht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 63,37 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 66 Cent auf 59,86 Dollar.

In der Vorwoche waren die Preise massiv unter Druck geraten. Sowohl US-Öl als auch europäisches Rohöl hatte im Wochenverlauf um bis zu zehn Prozent nachgegeben. Auslöser waren starke Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten gewesen, die Anleger aus riskanteren Anlageklassen heraus trieben. Dazu gehören auch Rohstoffe wie Erdöl.

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Zusätzlich befeuert wird die Entwicklung durch ein stetig steigendes Angebot aus den USA. Mit einer Förderung von mittlerweile mehr als 10 Millionen Barrel je Tag sind die Vereinigten Staaten zu einem der weltgrößten Ölförderer aufgestiegen. Sie setzten damit das Opec-Kartell unter Druck, das seit längerem versucht, mit einer Fördergrenze die Rohölpreise steigen zu lassen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Quelle:  Handelsblatt Online
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