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Ölexporte: Kanada liebäugelt mit China

Quelle: Handelsblatt Online

Im Januar ist ein Pipeline-Großprojekt gescheitert, durch das kanadisches Öl zu den Raffinerien in Texas fließen sollte. Doch Kanada kann auch anders: Nun besinnt sich das Land auf neue Märkte. Ganz vorne dabei: China.

Ölfässer in einem asiatischen Lager. Quelle: dpa
Ölfässer in einem asiatischen Lager. Quelle: dpa

Kanada will künftig verstärkt Öl nach Asien und insbesondere China exportieren. Die Hängepartie bei der geplanten Öl-Pipeline von Kanada nach Texas verdeutliche, dass es in Kanadas nationalem Interesse sei, Produkte über die USA hinaus zu verkaufen, sagte Ministerpräsident Stephen Harper am Montag vor einem anstehenden China-Besuch.

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Es gehe darum, die Produkte in den am stärksten wachsenden Märkten zu veräußern und diese befänden sich in Asien. China importiert bisher noch kein kanadisches Öl, hat aber bereits sein Interesse signalisiert.

Das US-Außenministerium hatte im vergangenen Monat das Keystone-Projekt gestoppt und dies damit begründet, es sei zu wenig Zeit für eine Prüfung des Vorhabens gewesen.

Es ist unwahrscheinlich, dass sich die USA vor kommenden Jahr erneut mit dem Thema beschäftigen. Kanada ist für die USA der größte Energielieferant.

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