Pharmakonzern Cellectis: Aktien brechen nach Rückschlag bei Gen-Krebstherapie ein

Pharmakonzern Cellectis: Aktien brechen nach Rückschlag bei Gen-Krebstherapie ein

, aktualisiert 05. September 2017, 13:55 Uhr
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Bei klinischen Test des französischen Pharmakonzerns Cellectis ist ein Patient gestorben.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Aktien des französischen Pharmakonzerns Cellectis rauschen am Dienstag um 31 Prozent in den Keller. Zuvor stellte das Unternehmen die Gen-Zellen-Therapie gegen Krebs ein – nach dem Tod eines Patienten.

LondonIn Scharen sind die Anleger am Dienstag aus dem französischen Pharmakonzern Cellectis geflohen. Die Aktien stürzten in Paris 31 Prozent auf 18,51 Euro ab, womit das bisherige Jahresplus auf weniger als 20 von zuvor über 65 Prozent schmolz. Das Unternehmen stellte die klinischen Tests einer Gen-Zellen-Therapie gegen Krebs ein, nachdem ein 78-jähriger Patient an Nebenwirkungen gestorben war. Mit der US-Aufsichtsbehörde FDA arbeite man eng zusammen, um die Behandlung mit geringeren Dosen des Medikamentes UCART123 wieder aufzunehmen. Anders als seine Konkurrenten Novartis, Juno und Kite benutzt Cellectis keine eigenen Körperzellen des Patienten, sondern arbeitet mit Zellen von gesunden Spendern.

Die Analysten von Jefferies erklärten, weitere Informationen über die neue Behandlung mit niedrigeren Dosen seien nötig. Möglicherweise sei die Therapie mit fremden Zellen - wenn auch gesunden - für die Nebenwirkungen verantwortlich. Das 1999 gegründete Pharmaunternehmen arbeitet unter anderem mit Pfizer an der Entwicklung einer weiteren Krebstherapie UCART19. Damit wurden im Londoner Great Ormond Street Hospital bereits zwei Babys gerettet, die unter bislang nicht heilbarem Krebs litten.

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Die gesamte Branche ist derzeit in Bewegung. Vor allem die geplante Übernahme von Kite durch Gilead hat branchenweit Übernahmespekulationen ausgelöst. So haben die im deutschen TecDax gelisteten Medigene in den vergangenen fünf Handelstagen rund 50 Prozent an Wert gewonnen. Zum Optimismus trägt auch ein Erfolg der Schweizer Novartis bei, deren Medikament Kymriah zur Behandlung von Blutkrebs von der FDA in der vorigen Woche zugelassen wurde.

Quelle:  Handelsblatt Online
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