Preis-Entwicklung: Öl bleibt wegen Unruhen in Ägypten teuer

26. November 2012, aktualisiert 26. November 2012, 14:31 Uhr
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Inzwischen weiter gestiegen: Die Anzeigetafeln erreichen neue Höhen. Quelle: SAP/dpa
Quelle: Handelsblatt Online

Die Fahrt zur Tankstelle bleibt unerfreulich: Eine Erholung des Ölpreis ist laut Expertenmeinung nicht in Sicht. Schuld daran sind auch Instabilität in Ägypten und der Konflikt im Gaza-Streifen.

Öl bleibt teuer. Zwar gab der Preis für ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent am Montag 44 US-Cent auf 110,94 Dollar nach.

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Doch rechneten Händler und Analysten vorläufig eher mit steigenden als fallenden Preisen. Schließlich habe sich zu der Unsicherheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt um Gaza jetzt auch noch Ägypten gesellt, wo Präsident Mohammed Mursi mit seiner Machtausweitung auf heftigen Widerstand der Bevölkerung gestoßen ist.

Sollte die Lage eskalieren, könnte das die gesamte Region betreffen, warnte Commerzbank-Rohstoff-Analyst Carsten Fritsch. "Der Nahe Osten bleibt ein latenter Unruheherd und damit auch ein Risikofaktor für das Ölangebot", erklärte Fritsch.

"Sollte es in Ägypten zu einer länger anhaltenden Phase von Instabilität kommen, könnte dies auf die gesamte Region ausstrahlen, in der 25 Prozent des weltweiten Rohöls gefördert werden."

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