Ratingagentur: S&P warnt Griechenland vor Abstufung

Ratingagentur: S&P warnt Griechenland vor Abstufung

Die Ratingagentur Standard & Poor's warnt Griechenland vor einer drohenden Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Grund ist der Wahlsieg der linken Syriza.

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Die Ratingagentur Standard & Poor's mahnt Griechenland

Nach dem Wahlsieg der radikalen Linken in Griechenland droht dem Land eine baldige Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Der für Europa zuständige Manager der Ratingagentur S&P, Frank Gill, sagte am Montag, eine für Mitte März geplante Überprüfung der Bonität könne "bei außergewöhnlichen Geschehnissen" vorgezogen werden.

S&P hatte Griechenlands Bewertungsnote im September um einen Tick auf "B" von "B-" angehoben. Damit werden die Schuldtitel des Landes zwar weiterhin als hoch spekulativ eingestuft, aber nicht mehr hart am Rande einer sehr riskanten Anlage.

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Gill sagte mit Blick auf den von den Wahlsiegern in Athen geforderten Schuldenerlass für Griechenland, es komme nun darauf an, was Griechenland zu akzeptieren bereit sei. Außerdem bleibe abzuwarten, auf was sich die anderen EU-Staaten einzulassen bereit seien.

Die EU, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank lehnen einen Schuldenerlass ab. Griechenland steht bei seinen Geldgebern mit rund 240 Milliarden Euro in der Kreide.

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