Riedls Dax-Radar: Dax nimmt 8000 Punkte ins Visier

Riedls Dax-Radar: Dax nimmt 8000 Punkte ins Visier

von Anton Riedl

Bessere Konjunkturaussichten und eine Erholung in den Schwellenländern eröffnen dem Dax weiteren Kursspielraum. Europa könnte ein Comeback erleben.

Die Zeichen mehren sich, dass es im amerikanischen Haushaltsstreit noch rechtzeitig eine Lösung gibt. Noch ist sie zwar nicht auf dem Tisch, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Das ist natürlich auch der Grund dafür, dass die Märkte mit einer solchen Lösung rechnen. In der Regel geht ein solches Kalkül auf. Wenn nicht, dann wären die Folgen natürlich erheblich: deutliche Abkühlung der Wirtschaft, massiver Kursrückschlag an den Aktienmärkten.

Wer Aktien kauft, hat nie Sicherheit. Es sind immer nur Wahrscheinlichkeiten, Szenarien oder Bauchgefühl, mit dem man seinen Anlagezeitraum absteckt. Es ist also durchaus legitim, mit einer Lösung der Haushaltskrise zu rechnen.

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Genau das zeigt sich in den amerikanischen Indizes. Der Dow Jones hat die wichtige Zone um 13.000 Punkten nachhaltig genommen, die 200er-Linie dürfte bald wieder nach oben drehen. Bestätigt wird das positive Bild durch einen starken Transportindex und durch einen Versorgerindex, der sich zumindest wieder etwas erholt. Nasdaq und S&P sehen genauso aus.

Insgesamt hat sich an den US-Börsen die seit einigen Wochen positivere Situation verfestigt. Zwar kann es auch bei einer Lösung des Haushaltsstreit Gewinnmitnahmen geben (sell on good news), doch der grundlegende Aufwärtstrend sollte sich dann mittelfristig fortsetzen.

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Was bewegt die Börse, wohin treiben die Kurse? Anton Riedl entwickelt ein Szenario für die kommenden Börsenwochen und Anlagetrends.

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Die Konjunktur kommt wieder

Ganz wichtig für die Weltbörsen ist es, dass die Wirtschaft 2013 wahrscheinlich eben nicht wieder abkippt. Natürlich gibt es immer wieder Warnungen, zuletzt etwa von der UNO. Aber solche Äußerungen haben auch einen politischen Hintergrund, nämlich die Gespräche um den US-Haushalt nicht scheitern zu lassen.

Eindeutig positive Signale kommen vom IWF. Er rechnet damit, dass die Weltwirtschaft zwar zunächst sich etwas moderat entwickelt, dann aber im Laufe von 2013 an Dynamik zunimmt.

Heute Morgen noch einmal durchschnaufen, bevor es für den Dax noch vor Weihnachten auf 7700 Punkte geht? Könnte sein, meinen Analysten. Außerdem: Die UBS bekennt sich im Skandal um Libor-Zinsmanipulationen schuldig und zahlt 1,4 Milliarden Franken.

Motor sind dabei – neben der gar nicht mal so schlechten Wirtschaft in den USA – vor allem die Schwellenländer. Das ist zunächst nicht neu, hat aber vor dem Hintergrund der Abschwächung in China in den vergangenen Monaten eine enorme Bedeutung. Denn hätte China wirklich merklich an Dampf verloren, wäre die Gefahr einer weltweiten Rezession 2013 hoch gewesen. Nun aber sieht es sogar so aus, dass China an Dynamik wieder zulegt.

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