Rohstoffe: Ölpreise im freien Fall

Rohstoffe: Ölpreise im freien Fall

, aktualisiert 11. August 2017, 08:48 Uhr
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Die Beschlüsse der Organisation erdölexportierender Länder sorgen bei den Anlegern für Skepsis.

Quelle:Handelsblatt Online

Nachdem ein starker Rückgang der US-Reserven den Ölpreis bis zuletzt antrieb, sind die Anleger nun skeptisch. Die beschlossene Produktionskürzung der Opec sorgt für Unsicherheit. Der Kurs fällt deutlich.

SingapurDie Ölpreise sind am Freitag weiter gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,43 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September fiel um 44 Cent auf 48,15 Dollar.

Am Vortag hatte der US-Ölpreis noch zeitweise den Sprung über die Marke von 50 Dollar je Barrel geschafft, nachdem die US-Ölreserven zuletzt überraschend stark gesunken waren. Seitdem ist er etwa vier Prozent gefallen. Marktbeobachter erklärten den Rückgang der Ölpreise mit der Skepsis der Anleger über die künftige Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Es bestehe die Sorge, dass die beschlossene Produktionskürzung die Ölschwemme auf dem Markt nicht schnell genug eindämmen könnte.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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