Rohstoffmärkte: Euro-Krise lässt Ölpreise weiter fallen

Rohstoffmärkte: Euro-Krise lässt Ölpreise weiter fallen

, aktualisiert 03. November 2011, 09:41 Uhr
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Die Ölförderer machen wegen der Eurokrise immer schlechtere Geschäfte.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Euro-Krise drückt weiter auf die Ölpreise. Die Sorte Brent verliert in Asien teilweise 74 Cent. Dahinter steckt die Angst der Händler vor einer weiteren Eskalation durch das geplante Referendum in Griechenland.

SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag nach einem erneuten Treffen zur Schuldenkrise in der Eurozone weiter abgerutscht. Das geplante Referendum zum Rettungspaket in Griechenland könnte zu einer weiteren Verschärfung der Lage führen und die konjunkturelle Entwicklung gefährden, erklärten Händler die fallenden Ölpreise. Im asiatischen Handel rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember um 74 US-Cent auf 108,60 Dollar. Ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 1,08 Dollar auf 91,41 Dollar.

Die Schuldenkrise in der Eurozone sei derzeit das Hauptthema an den Ölmärkten. Die angespannte Lage in der Eurozone drohe weiter zu eskalieren, hieß es von Experten. Die Gefahr einer Zuspitzung habe die Ölpreise erneut unter Verkaufsdruck gesetzt. Zudem seien die Ölreserven in den USA zuletzt deutlich gestiegen, hieß es weiter. Das deute auf eine geringere Nachfrage nach Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt hin und belaste ebenfalls die Ölpreise.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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