Schiffsunglück: Carnival-Aktien verlieren 29 Prozent

Schiffsunglück: Carnival-Aktien verlieren 29 Prozent

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Die havarierte Costa Concordia der Reederei Costa Cruise Lines vor der Küste im italienischen Giglio

Die Börsen reagieren auf die Havarie des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia: Reedereien und Versicherungswerte stehen auf der Verkaufsliste. Die Schadensummen sind allerdings derzeit noch nicht überschaubar.

Die Papiere der Reederei Carnival, Eigentümerin des vor Italiens Küste verunglückten Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ gehört, sind an der Londoner Börse eingebrochen. Die Titel fielen in der Spitze um knapp 29 Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahrestief. Dabei wechselten binnen der ersten Handelsstunde fast vier Mal so viele Aktien den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag. Die Titel notierten im Verlauf noch knapp 18 Prozent im Minus. Der Börsenwert von Carnival Cruise Lines, dem zweitgrößten Kreuzfahrtanbieter der Welt, fielen im Vergleich zur Vorwoche von 5,8 Milliarden Euro auf aktuell 4,9 Milliarden Euro.

Auch die Nummer zwei der Kreuzfahrtbranche, Roval Caribbean, geriet an der Börse unter Druck. Die Aktien verlor am Vormittag rund 7,5 Prozent. Damit sinkt der Börsenwert von Royal Caribbean von 4,92 Milliarden Euro auf 4,56 Milliarden Euro.

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Carnival bleibt nach eigenen Angaben auf einem Schaden von rund 85 bis 95 Millionen Dollar sitzen, allein schon weil das vor der italienischen Küste havarierte Schiff voraussichtlich das ganze Jahr nicht einsetzbar sein wird. Auf andere Aktien der Branche hatte die Flucht aus Carnival-Aktien kaum Auswirkungen: TUI-Aktien notierten 0,4 Prozent leichter, TUI-Travel-Papiere legten 1,7 Prozent zu.

Dafür gerät nach dem Schiffsunglück auch die Aktie des drittgrößten Rückversicherers auf die Verkaufsliste: Die Aktie von Hannover Rück verlor am Vormittag 1,7 Prozent und notierte bei 38 Euro. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Schiffsunglück der „Costa Concordia“ vor der italienischen Küste den Rückversicherer mit mindestens zehn Millionen Euro treffen wird. „Wir gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen Großschaden handelt“, sagte eine Sprecherin der Hannover Rück. Als Großschaden würden Belastungen von mindestens zehn Millionen Euro gelten. Es sei aber noch zu früh für eine konkrete Einschätzung.

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