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Schuldenkrise: Ein mageres Plädoyer für den Euro

von Miguel Zamorano

Mitten in der bisher schwersten Krise des Euros liest sich eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey wie eine leidenschaftliche Hymne für die Gemeinschaftswährung: Alle Mitgliedsländer haben von ihr profitiert. Doch stimmt das? Zweifel sind erlaubt.

Gewinner und Verlierer des neuen Europas
Großbritannien
David Cameron pokerte hoch, zu hoch. Der britische Premier forderte Sonderrechte für Großbritannien für die Zustimmung zu Änderung der europäischen Verträge, etwa ein Vetorecht gegen künftige Finanzmarktregulierungen. Dies lehnte Europa ab, das Königreich wird sich demzufolge automatischen Sanktionen der EU-Kommission nicht unterwerfen. Großbritannien hätte bei einem Ja zu automatischen Sanktionen zudem mit hohen Strafen rechnen müssen. Schließlich fand Cameron zu seinem Amtsantritt im Mai 2010 ein Haushaltsdefizit von 11,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vor. Auch in diesem Jahr wird das Haushalsdefizit bei rund acht Prozent liegen – und damit deutlich über dem Maastricht-Grenzwert von 3,0 Prozent. Großbritannien wird nun wohl zum Außenseiter Europas, nicht mehr nur geografisch. „Eigentlich war die Situation 26 gegen einen“, beschrieb ein Diplomat die Stimmung auf dem EU-Gipfel.

Quelle: REUTERS

Was hat der Euro in seiner kurzen Lebenszeit nicht alles an Kontroversen hervorgerufen. Die Gemeinschaftswährung ist noch jung, und doch hat sie nicht die Nachtsicht erfahren, die man normalerweise im zarten Jugendalter geschenkt bekommt. In seinem elften Lebensjahr hat der Euro kontinuierlich Prügel einstecken müssen. Von vielen Deutschen, die sich stets die alte Markt wieder in ihren Geldbörsen wünschten; aber auch von den Südeuropäern, die dem Euro entgegenhielten, das Preisniveau an den europäischen Durchschnitt angehoben zu haben.

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Die Eurokritiker haben seit Beginn der Staatsschuldenkrise Verstärkung bekommen. Die Stimmen in den britischen und amerikanischen Zeitungen sehen die Gemeinschaftswährung kurz vor dem Aus. Sie zählen dabei eifrig die EU-Länder auf, die ihre Beitrittsabsichten nun revidieren oder vollkommen einstellen. Auch Großbritannien zweifelt an einer Mitgliedschaft. Der Ministerpräsiden David Cameron lehnte auf dem vorigen EU-Gipfel eine Reform der Europäischen Union hin zu einer Fiskalunion vehement ab.

Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey möchte nun mit dem schlechten Ruf des Euros aufräumen. Sie hat herausgefunden, dass alle Euro-Länder im unterschiedlichen Maße von der gemeinsamen Währung profitiert haben.

Durch den Euro sei der Wohlstand der Euroregion 2010 insgesamt um 332 Milliarden Euro gewachsen. Das entspricht etwa 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Vorteile der gemeinsamen Währung hätten sich vor allem durch das Wegfallen der nominalen Wechselkurse gezeigt. Dadurch seien die Transaktionskosten für Güter und Kapital verschwunden, so die Studie. Das habe auch den Warenaustausch und den Handel in der Eurozone gefördert. „Weil es keine Unsicherheit durch schwankende Wechselkurse gibt und ein gemeinsames Zahlsystem hat die Nähe der Euro-Länder untereinander gefördert“, so die Autoren der McKinsey-Studie. So haben sich die Unternehmen in allen Euro Ländern mehr oder weniger einem gestiegenen Konkurrenzdruck stellen müssen und seien so wettbewerbsfähiger geworden. Die niedrigen Zinsen hätten zudem das Wachstum und den Konsum angeregt.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.01.2012, 11:51 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    Ich lese hier immer den selben "MIST"

    Verdient am euro haben alle. Ich selbst auch !!

    Die Frage ist nur- wie entstanden diese Gewinne ??
    Überwiegend von Spekulationsgeschäften-ohne realen Grundwert
    BÖRSE
    D.H. Die Konten einzelner füllen sich bis in den Himmel ohne das
    reales Geld erwirtschaftet wurde.
    Deshalb sind die Notenpressen heute überlastet.

    NUR DIE ZECHE MUß LETZTLICH JEMAND BEZAHLEN- ERWEITERUNGSLÄNDER

    Beim Umtausch €-DM wird die DM entwertet-nicht aufgewertet
    Das passt aber der Industrie NICHT, weil die Produktion immer mehr
    ins Ausland verlagert wurde.Der Rückkauf wird teuer
    Mit dem euro verdient die Quandt 1Mio am TAG- mit DM 10.000,-

    FÜR DIESE ELITE MUß GANZ EUROPA BLUTEN. FOLGE KRIEG
    Dieser Verlauf ist geschichtlich nachgewiesen.Für die Ungläubigen

  • 12.01.2012, 11:38 Uhrkonsyltacii

    Deutsch:

    Eines von vielen Problemen der modernen Welt, meiner Meinung nach, besteht darin, dass der Finanzsektor mit einer großen Bürokratie und hohen Ausgaben im Zusammenhang mit diesem, kann keine Finanzierung zu akzeptablen Bedingungen die Realwirtschaft, die reale Waren produziert. Ein weiteres Problem ist der Mangel an echten Mega-Projekte, die wichtigste Fragen der modernen Gesellschaft lösen können. Die Verwirklichung einige Großprojekte können bedeutend die Situation in der Welt verändern. Über ein Dutzend sehr wichtiger Großprojekte sind schon ausgearbeitet, sie sind intuitiv dem Investor praktisch mit den ersten Worten klar. Die Einfachheit der Verwirklichung bei den minimalen materiellen Ressourcen und einen kolossalen wirtschaftlichen Effekt der Erfüllung dieser Mega-Projekte ist eigene Marke des Entwicklers. Von diesen Großprojekten wird vielleicht noch im Internet geschrieben (Suchbegriff ist konsyltacii).

    English:
    One of the problems of the modern world, in my opinion, is that the financial sector with a large bureaucratic apparatus, that requires a lot of operating expenses, can not to ensure on acceptable terms the finance of real economy that produces real goods. Another problem is the lack of real mega projects, which can solve the key issues of modern society. The implementation of several mega-projects can dramatically change the situation in the world. More than a ten very important mega-projects have already been developed, they are intuitive investor with almost the first words. Simplicity of implement with minimal material resources and a huge economic effect from the implementation of these megaprojects - brand-handwriting and brand identity of the developer. About these megaprojects, possibly, will be written on the internet a more details, keyword konsyltacii.

    http://twitter.com/easypayshop
    http://twitter.com/konsyltacii_com

  • 12.01.2012, 06:35 UhrAnonymer Benutzer: Joselyn

    Für die normalen Bürger war der Euro nicht gut. Die Preise wurden 1:1 zur DM übernommen, der Verdienst aber halbiert.

    Man sollte einmal die Zahl derjenigen veröffentlichen, die ohne staatliche Beihilfen oder Zuschüsse oder anteiliger Hartz IV-Bezüge nicht überleben können.

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