Shanghai Composite Index: Chinas Börsen rutschen weiter ab

Shanghai Composite Index: Chinas Börsen rutschen weiter ab

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Investoren betrachten die Börsen-Kurse in China.

Trotz massiver staatlicher Intervention geht es auf den chinesischen Aktienmärkten unverändert bergab. Das Vertrauen der Anleger fehlt. Die Ungewissheit ist spürbar. Geht es jetzt so weiter?

Die Sorgen um die Aussichten für die zweitgrößte Volkswirtschaft haben den Aktienmarkt in Shanghai auf den niedrigsten Stand seit gut einem Jahr fallen lassen. Die unerwartet geringe Nachfrage nach neuen Krediten von Banken im Dezember setzte Chinas Börsen weiter unter Druck. Der Shanghai Composite Index fiel um 3,55 Prozent und schloss so niedrig wie seit Dezember 2014 nicht mehr. Der Shenzhen Component Index rutschte um 3,35 Prozent ab, während der ChiNext Index für Technologiewerte, der dem amerikanischen Nasdaq ähnelt, um 2,86 Prozent nachgab.

Der Trend werde trotz staatlicher Interventionen in Zukunft weiter nach unten gehen, sagten Experten voraus. Nach dem staatlich angefachten Börsenboom, der seit dem Sommer sein Ende findet, seien viele Aktien auch heute noch viel zu hoch bewertet. Anleger waren auch verunsichert, ob Chinas Regierung weiter eingreifen wird, um die Märkte zu stabilisieren. Hinzu kommen der Abwertungsdruck auf die chinesische Währung und die anhaltenden Bemühungen der Zentralbank, auch hier für Stabilität zu sorgen.

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Die Zentralbank berichtete, dass die Kreditvergabe durch Banken im Dezember geringer als erwartet war. Dagegen stiegen die Anleihen im Schattenbankenwesen. Die Entwicklung deutet auf eine geringere Investitionsnachfrage hin und löste auch Sorgen über die Qualität der Kredite und die Bonität von Unternehmen aus, die sich bei nicht regulären Finanzinstituten um Kapital bemühen.

Der anhaltende Kursrutsch ist ein Rückschlag für die chinesische Regierung, die mit staatlichen Interventionen vergeblich versucht, sich gegen den Trend zu stemmen. Seit Jahresbeginn haben die beiden chinesischen Börsen 18 Prozent verloren.

Am Dienstag werden die Wachstumszahlen für das gesamte vergangene Jahr erwartet. Experten rechnen mit 6,9 Prozent Wachstum - so wenig wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr und am unteren Ende des Ziels der Regierung von „rund 7 Prozent“. Im Vorjahr waren noch 7,3 Prozent erreicht worden. In diesem Jahr könnten es nur noch 6,5 Prozent werden, sagen Experten voraus.

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