Staatsanleihen: Fitch: Länder schaffen es nie wieder auf Vorkrisen-Niveau

Staatsanleihen: Fitch: Länder schaffen es nie wieder auf Vorkrisen-Niveau

Die guten alten Zeiten – sie werden für viele europäische Staatsanleihen wohl nie wiederkehren. Die Ratingagentur Fitch hat mehrere Gründe, weshalb sich die Bonitätsnoten auf absehbare Zeit nicht bessern dürften.

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Die Staatsanleihen von gerade einmal vier Ländern in der Euro-Zone tragen noch die Bestnote der Ratingagentur Fitch.

Einige Staaten der Euro-Zone werden der Ratingagentur Fitch zufolge möglicherweise nie wieder die Kreditwürdigkeit aus Zeiten vor Ausbruch der Schuldenkrise vor vier Jahren erreichen. Es bestehe die Gefahr, dass in vielen Ländern des Währungsraums die Schuldenberge wegen einer längeren Wachstumsflaute oder klammen Staatskassen hoch blieben, sagte Fitch-Experte Douglas Renwick am Dienstag bei einer Veranstaltung in London.

Dies würde bedeuten, dass die Bonitätsnoten nur langsam oder vielleicht überhaupt nicht mehr an das Vorkrisenniveau herankämen. Insgesamt sehe er aber einen weitgehend stabilen Trend bei den Ratings in der Euro-Zone. Dabei seien die Aussichten für die Peripheriestaaten besser als für die Kernländer.

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Ratingagentur Fitch entzieht Österreich Bestnote und stuft Ukraine runter

Die Verschuldung Österreichs ist gestiegen und wirkt sich negativ auf die Kreditwürdigkeit des Landes aus. Die Ratingagentur Fitch senkt deshalb die Bewertung. Außerdem sei ein Zahlungsausfall der Ukraine wahrscheinlich.

Österreich verliert Bestnote: Grund dafür sei der bis vor kurzem nicht erwarteten starke Anstieg der Staatsschulden auf 89 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Quelle: dpa

Fitch bewertet in der Euro-Zone nur noch die Kreditwürdigkeit von Deutschland, Finnland, Luxemburg und den Niederlanden mit der Bestnote "AAA".

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