Standard & Poor's: Ratingagentur stuft Bonität Griechenlands herunter

Standard & Poor's: Ratingagentur stuft Bonität Griechenlands herunter

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S&P hat die die Bonitätsnote Griechenlands von "B" auf "B-" gesenkt.

Angesichts der schwierigen Verhandlungen der Regierung über ein neues Abkommen hat die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonität Griechenlands heruntergestuft.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnote Griechenlands gesenkt. Die Bewertung werde auf "B-" von zuvor "B" herabgestuft, teilte S&P am Freitag mit. Als Grund wurden Liquiditätsengpässe griechischer Banken angegeben. Zudem könnten längere Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern die Finanzstabilität gefährden. Es drohten Geldabflüsse und im schlimmsten Falle Kapitalverkehrskontrollen und ein Austritt aus der Währungsunion. S&P hatte bereits im Januar vor dem Wahlsieg der linken Syriza-Partei mit einer Herabstufung gedroht. Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras lehnt zahlreiche Reformen ab, die Griechenland als Gegenleistung für Milliardenkredite von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds vereinbart hatte. Der Staat steht bei seinen Geldgebern mit rund 240 Milliarden Euro in der Kreide. Mit der Herabstufung dürfte die Rückkehr an den Kapitalmarkt in weitere Ferne rücken. Als Reaktion auf die Entscheidung gab der Euro weiter nach und kostete 1,1312 Dollar.

Die USA haben die griechische Regierung zur Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern und dem Internationalen Währungsfonds aufgerufen. Außerdem müsse sie mit ihren Anstrengungen für eine Verwaltungs- und Strukturreform fortfahren, um ausländische Investoren anzulocken, und eine besonnene Haushaltspolitik betreiben, erklärte die US-Botschaft in Athen am Freitag. US-Botschafter David Pearce hatte den neuen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und Mitglieder seiner Regierung getroffen.

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Griechenland hat das laufende Hilfsprogramm faktisch für beendet erklärt. Viele mit den Partnern der Euro-Zone und dem IWF vereinbarten Reformauflagen lehnt die von der linken Syriza geführte Regierung wegen der sozialen Härten ab. Sie strebt ein Überbrückungsprogramm bis Ende Mai an.

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