"Stock Connect": China verschiebt Öffnung des Aktienmarktes

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"Stock Connect": China verschiebt Öffnung des Aktienmarktes

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Chinesische Aktienkurse: Die "Stock Connect" zwischen Hongkong und Schanghai verzögert sich weiter.

Die geplante "Stock Connect" zwischen Hongkong und Shanghai verzögert sich weiter: Das Programm sollte ausländischen Investoren direkten Zugang zu chinesischen Aktien ermöglichen und ursprünglich Montag starten.

Der Betreiber hatte vor einigen Wochen groß angekündigt, die neue Börsenverbindung werde an einem Montag im Oktober 2014 starten. Doch dies ist bislang nicht geschehen – und entsprechend schlecht ist auch die Stimmung auch an den chinesischen Märkten: Die Aktienkurse in Hongkong und Shanghai sind im Minus – und der wahrscheinlichste Grund dafür ist die Verschiebung der "Stock Connect".

Nicht einmal der Börsenbetreiber weiß, wann die chinesischen Behörden die entsprechende Genehmigung erteilen. Er habe keine Ahnung, sagte Charles Li, Chef der Hongkonger Börse am Sonntag. Das geht aus einem Artikel der Onlineausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor. Die chinesischen Regulatoren hätten kein Datum genannt, sicher sei nur: Die Genehmigung fehle weiterhin.

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Li schließt jedoch nicht aus, dass die Verschiebung möglicherweise mit den Studentenprotesten der vergangenen Wochen zusammenhängen könnte: „Es würde mich nicht überraschen, wenn wichtige Entwicklungen in Hongkong wie diese einen Entscheidungsfaktor darstellen würden.“ Dadurch stehe auch Hongkongs Ruf als Hort von Stabilität und Rechtsstaatlichkeit auf dem Spiel. Dennoch glaubt Li nach wie vor daran, dass die Stock Exchange kommt: "Die Frage ist nicht ob, sondern wann."

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Das Programm "Stock Connect" sollte Investoren aus aller Welt ermöglichen, über die freie Börse Hongkong Aktien chinesischer Festlandfirmen zu kaufen. Auch solche, die nur in Festlandschina an der Börse in Shanghai notiert sind und bislang kaum oder nur sehr schwer für einzelne Investoren zugänglich waren.

Das Konzept der "Stock Connect" hatte Charles Li bereits im April vorgestellt. Demnach sollen auch deutsche Investoren über einen über einen Broker von der Hongkonger Börse (Marktkapitalisierung: 3,3 Billionen Dollar) direkt an der Börse in Shanghai (2,6 Billionen Dollar) sogenannte A-Aktien erwerben können. Eine mit A bezeichnete Aktie mit Notierung in Yuan stammt aus Schanghai, während H-Aktien die in Hongkong gehandelten Werte bedeuten. Ursprünglich konnten diese Aktien nur von chinesischen Staatsbürgern gehandelt werden. Das Programm soll insgesamt jedoch bei täglich 23,5 Milliarden Yuan (2,9 Milliarden Euro) gedeckelt sein.

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