Tech-Börsengang: Messenger Line startet erfolgreich an der Börse

Tech-Börsengang: Messenger Line startet erfolgreich an der Börse

, aktualisiert 15. Juli 2016, 14:58 Uhr
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Messenger Line: Der größte Tech-Börsengang des Jahres.

Der SMS-Ersatz Line hat die hochgesteckten Erwartungen an seinen Börsengang nicht enttäuscht: Die Aktie legte am ersten Tag deutlich zu. Entscheidend wird sein, was Line aus der Milliarden-Geldspritze machen kann.

Beim bislang größten Börsengang eines Technologie-Unternehmens in diesem Jahr hat der japanische WhatsApp-Rivale Line ein erfolgreiches Debüt hingelegt. Die für 3300 Yen (knapp 30 Euro) ausgegeben Papiere stiegen am Freitag zeitweise um fast 50 Prozent auf 4900 Yen und beendeten den Handel letztlich bei 4345 Yen. "Das war ein sehr gelungener Start", sagte Hiroyuki Fukunaga vom Finanzberater Investrust. Bei dem Line-Börsengang hatten Anleger die seltene Gelegenheit, in ein Startup-Unternehmen der Tech-Branche zu investieren.

Line Messenger hebt Preisspanne an

Der Kurzmitteilungsdienst Line setzt sich für seinen anstehenden Börsengang hohe Ziele: Er gehört dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver an und hat rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat.

Line: Messenger hebt Preisspanne an Quelle: dpa

Die Messenger-Plattform ist auf ihrem Heimatmarkt Japan, in Taiwan und in Thailand Marktführer und weltweit die Nummer sieben. Mit monatlich 218 Millionen aktiven Nutzern liegt sie deutlich hinter Marktführer Whatsapp mit einer Milliarde Nutzern. Line will künftig verstärkt außerhalb seiner bisherigen Hochburgen zulegen. Für Analysten ist allerdings noch offen, ob die Japaner auch auf dem scharf umkämpften US-Markt eine starke Rolle spielen können.

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Das Unternehmen startete seine Messenger-Plattform 2011, als Japans Telefonnetz nach der Beben- und Tsunami-Katastrophe zusammenbrach. Über die App lassen sich Sprachnachrichten verschicken, Video-Anrufe tätigen sowie Fotos und Videos teilen.

Mit dem Schlusskurs von 4345 Yen ist Line umgerechnet rund 7,7 Milliarden Euro wert. Nach dem Börsengang hält der größte südkoreanischen Webportal-Betreiber Naver noch 80,8 Prozent an dem Unternehmen.

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