Topix, Nikkei & Co Keine Börsenturbulenzen in Asien nach Luftschlägen in Syrien

Die asiatischen Märkte bleiben trotz der US-Luftangriffe in Syrien ruhig. An der Tokioter Börse steigen die Kurse am Montag sogar leicht an.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP

Tokio/Sydney Die US-geführten Luftschläge auf Ziele in Syrien haben am Montag keine Turbulenzen an den asiatischen Finanzmärkten ausgelöst. Marktexperten sprachen vielmehr von moderaten Kursreaktionen, da die Angriffe begrenzt gewesen und keine weiteren absehbar seien. "Den Berichten zufolge wurde sorgsam darauf geachtet, dass keine russischen Ziele getroffen wurden", sagte Anlagestratege Salman Ahmed von der Privatbank Lombard Odier. Die Preise für Gold zogen leicht an, während sich Rohöl um 0,8 Prozent verbilligte.

Nur im Falle neuer Angriffe westlicher Mächte in Syrien dürfte es zu einem Kursrutsch an den Börsen kommen, sagte Frank Benzimra von Societe Generale Corporate and Investment Banking. An den meisten Aktienmärkten in der Golfregion legten die Kurse am Sonntag zu, so etwa in Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Dubai.

Als erster großer Markt reagierte die Börse in Tokio am Montag auf die Entwicklungen in Syrien mit leichten Kursaufschlägen. Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg im Vormittagshandel um 0,2 Prozent auf 21.826 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,1 Prozent auf 1731 Zähler. Der MCSI-Index für asiatisch-pazifische Werte außerhalb Japans verlor dagegen 0,2 Prozent.

Der Euro stagnierte im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,2330 Dollar. Zum Yen legte die US-Währung um 0,2 Prozent auf 107,53 Yen zu. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9626 Franken je Dollar und bei etwa 1,1876 Franken je Euro.

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten am Samstag 105 Raketen und Marschflugkörper auf mutmaßliche Chemiewaffen-Einrichtungen in Syrien abgefeuert. US-Präsident Donald Trump signalisierte, dass zunächst keine weiteren Militärschläge geplant seien.

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