Trotz Zinssenkung: Talfahrt an Chinas Börsen geht weiter

Trotz Zinssenkung: Talfahrt an Chinas Börsen geht weiter

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Börse in China

Die Kurse in Schanghai haben in zwei Wochen fast 20 Prozent verloren. Auch eine Zinssenkung konnte die Talfahrt der Börsen nicht stoppen.

Trotz der überraschenden Lockerung der Geldpolitik durch Chinas Zentralbank haben die chinesischen Börsen ihre Talfahrt der vergangenen Woche auch am Montag fortgesetzt. In Shanghai fiel der Composite Index um 3,34 Prozent auf 4053,03 Punkte, während der Component Index in Shenzhen um 5,78 Prozent auf 13 566,27 Punkte absackte. Der dem Nasdaq ähnliche ChiNext Index fiel sogar um 7,91 Prozent in den Keller und schloss bei 2689,76 Punkten.

Der seit vergangener Woche andauernde dramatische Kursrutsch in China sowie die Griechenland-Krise zogen auch den Aktienmarkt in Hongkong deutlich ins Minus. Der Hang Seng-Index schloss 2,7 Prozent niedriger, während besonders die Kurse chinesischer Unternehmen in Hongkong um 3,6 Prozent verloren.

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Börse China Quelle: dpa

In China selbst war Griechenland kein Thema, dafür herrscht Angst, dass nach dem achtmonatigen Boom an den Börsen jetzt noch mehr Luft aus der Aktienblase entweichen könnte. Die Kurse stehen schon seit zwei Wochen unter Druck. Am vergangenen Freitag hatten die Börsen in Shanghai und Shenzhen um mehr als sieben Prozent verloren.

Offenbar um weitere Verluste aufzuhalten, hatte Chinas Zentralbank am Samstag völlig unerwartet die Zinsen und die Anforderungen für die Kapitalreserven der Banken gesenkt. Die Märkte zeigten sich am Montag aber wenig beeindruckt. Bis Freitag hatten die beiden Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen schon rund 20 Prozent im Vergleich zu ihren letzten Höchstständen verloren.

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Renminbi Noten Quelle: dpa

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