Über 11.300 Punkten: Dax steckt US-Zinsausblick weg

Über 11.300 Punkten: Dax steckt US-Zinsausblick weg

, aktualisiert 15. Dezember 2016, 10:07 Uhr
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Die Deutsche Börse in Frankfurt.

Der deutsche Aktienindex lässt sich von der Zinserhöhung in den USA nicht bremsen. Gestützt wird er durch einen schwachen Eurokurs.

Am Tag nach der Zinserhöhung der US-Notenbank Fed haben Anleger vor allem bei Finanzwerten zugegriffen. Der Dax startete am Donnerstag 0,4 Prozent höher bei 11.291 Punkten. Kurz darauf sprang der Zähler über die Marke von 11.300 Punkten

Die Fed hob wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte an und signalisierte, dass sie die Zügel im kommenden Jahr drei Mal anziehen könnte. Viele Marktteilnehmer hatten lediglich mit zwei Schritten gerechnet. Für die Aktienmärkte müsse dies nicht zwangsläufig zum Problem werden, glaubt NordLB-Analyst Bernd Krampen. „Schließlich dürfte die US-Notenbank nur dann handeln, wenn die Wirtschaftslage in den USA eine Leitzinsanhebung auch wirklich zulässt“, so Krampen.

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Der Branchenüberblick spiegelt die Aussichten auf weiter steigende Zinsen wider. Während Bankenwerte mit einem Plus von rund 1,8 Prozent europaweit am meisten gefragt waren, wurden Immobilientitel (minus 1,6 Prozent) am meisten verkauft. Entsprechend standen die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank mit Gewinnen von 4,1 beziehungsweise 2,8 Prozent ganz oben im Dax-Tableau. Am unteren Ende waren die Anteilsscheine von Vonovia mit minus 2,8 Prozent zu finden. Weitere Hinweise auf das Tempo der Zinserhöhungen im kommenden Jahr erhoffen sich Investoren unter anderem vom Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von Philadelphia.

Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA gab dem Dollar kräftig Auftrieb. Der Dollar-Index, der die Devise zu anderen wichtigen Währungen misst, notierte auf einem Vierzehn-Jahreshoch. Gestützt wurde die Aufwärtsbewegung daher auch von einem merklich schwächeren Eurokurs. Die Gemeinschaftswährung war in der Nacht auf Donnerstag bis auf 1,0468 Dollar gefallen. Das war der tiefste Stand seit März 2015. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung nur geringfügig darüber.

Im TecDax übernahmen United Internet nach einem Zukauf mit einem Kursplus von 5,2 Prozent die Spitzenposition. Das Unternehmen übernimmt den Webhosting-Anbieter Strato für 600 Millionen Euro von der Deutschen Telekom.

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