US-Arbeitsmarktbericht: Euro fällt unter 1,09 Dollar

US-Arbeitsmarktbericht: Euro fällt unter 1,09 Dollar

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Das letzte Mal erreichte der Euro einen derart tiefen Stand von 1,09 Dollar vor elf Jahren.

Der Euro erreichte am Freitag mit 1,09 Dollar den tiefsten Stand seit über elf Jahren. Grund dafür war der starke US-Arbeitsmarktbericht. In den USA wurden im Februar deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet.

Der Eurokurs ist am Freitag nach einem starken US-Arbeitsmarktbericht unter die Marke von 1,09 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung erreichte am späten Nachmittag mit 1,0861 Dollar den tiefsten Stand seit über elf Jahren. Im frühen Handel hatte der Euro noch über der Marke von 1,10 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,0963 (Donnerstag: 1,1069) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9122 (0,9034) Euro.

In den USA wurden im Februar deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 295 000 neue Stellen hinzu, während Volkswirte lediglich einen Zuwachs von 235 000 erwartet hatten. Zudem fiel die Arbeitslosenquote mit 5,5 Prozent auf den niedrigsten Stand seit fast sieben Jahren. „Insgesamt dürften die Erwartungen an eine baldige Zinswende in den USA mit den soliden Zahlen gestützt werden“, kommentierte Analystin Viola Julien von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Zahlen. Die US-Notenbank berücksichtigt bei ihrer Geldpolitik besonders den Arbeitsmarkt.#

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Aufwertung gegenüber Euro Franken-Schock in Schweizer Unternehmen

Ein Drittel der Schweizer Unternehmen denkt über Entlassungen nach. Eine Folge der massiven Aufwertung des Schweizer Franken nach der Aufgabe des Wechselkursziels zum Euro.

Eine Euro-Münze und ein Schweizer Franken werden am vor der Fahne der Eidgenossen zwischen den Fingern gehalten Quelle: dpa

Während die US-Notenbank nach Einschätzung der meisten Experten auf die erste Leitzinsanhebung im Sommer zusteuert, wird die EZB am Montag ihre milliardenschweren Aufkäufe von Staatsanleihen beginnen. Die in unterschiedliche Richtungen gehende Geldpolitik in den USA und der Eurozone dürfte den Euro in den kommenden Wochen weiter unter Druck bringen, erwarten Experten vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Zusätzlich laste auch das Thema Griechenland auf dem Kurs. Griechenland steht schneller als erwartet vor akuten Zahlungsproblemen. Auf die Auszahlung von Rettungshilfen der Europartner muss das klamme Land aber weiter warten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,72200 (0,72510) britische Pfund, 131,48 (133,10) japanische Yen und 1,0700 (1,0697) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1175,75 (1202,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 490,00 (34 350,00) Euro.

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