US-Börse: Anleger wollen Geld sehen

US-Börse: Anleger wollen Geld sehen

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Das Logo des High-Tech-Unternehmen Microsoft. Anleger werden auf der Analysten-Konferenz voraussichtlich eine höhere Dividende einfordern.

Investoren machen Druck auf die großen Technologieunternehmen. Die sollen Dividenden ausschütten und das Geld nicht in Zukäufe stecken. Die beste Geschichte aus dem aktuellen US-Magazin Barron's.

Wall Street trifft Redmond: Am 14. September lädt Microsoft zur Analysten-Konferenz ins kalifornische Anaheim. Das beherrschende Thema scheint schon jetzt festzustehen – die Anleger werden vom High-Tech-Unternehmen eine höhere Dividende einfordern. Ob Microsoft-Chef Steve Ballmer sich dazu jedoch erweichen lässt, kann bezweifelt werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich über die von den Investoren gehegte Hoffnung auf eine Erhöhung der Dividendenrendite von derzeit knapp 2,5 Prozent berichte. Die jährliche Analystenkonferenz ist gewöhnlich der Zeitpunkt, an dem sich der Vorstand von Microsoft mit diesem Thema befasst. Meiner Meinung nach ist mit einer Erhöhung zu rechnen – dramatisch dürfte die gleichwohl nicht ausfallen. Im Vorjahr stieg die Dividende um 23 Prozent, im Jahr davor um 18 Prozent.

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Aber ich will hier nicht nur auf Microsoft herumhacken. Der Analyst Tavis McCourt von der US-Investmentgesellschaft Morgan Keegan, der sich unermüdlich für höhere Ausschüttungen einsetzt, befasst sich in einem gerade veröffentlichten Bericht ganz allgemein mit den Erträgen der Aktionäre von IT-Unternehmen.

Technologieaktien mit niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnissen

Bargeld zu horten, behauptet McCourt, "zerstöre den Aktionärswert von High-Tech-Unternehmen". Technologieaktien, betont er, notieren trotz vielfach besserer Wachstumsaussichten insgesamt mit niedrigeren Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGVs) als die Aktien vieler anderer Branchen. Einschließlich der modrigen alten Industriewerte.

Im Branchenvergleich horten die Technologieunternehmen seinen Berechnungen zufolge die – gemessen an der Gesamtkapitalisierung – höchsten Barmittelbestände. Obwohl die Aussichten auf ein überproportional hohes Ertragswachstum gut seien, hätten die Aktien im Durchschnitt die niedrigsten Bewertungen.

Im Schnitt belaufen sich die Barmittel nach Schätzungen von McCourt auf 28 Prozent des Unternehmenswertes. Das durchschnittliche KGV liege bei nur dem 10,4-Fachen des für das laufende Jahr erwarteten Gewinns pro Anteilsschein.

In den vergangenen zwölf Monaten brachten es US-Technologieaktien auf eine Gesamtrendite von nur 7,6 Prozent. Das heißt, sie lagen sogar unter dem Niveau der Versorger, die mit 7,9 Prozent rentierten. Nicht von ungefähr liegt auch die durchschnittliche Dividendenrendite im Technologiesektor bei mickrigen 1,4 Prozent.

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