US-Börse: Der Bikini-Index weckt Hoffnung

US-Börse: Der Bikini-Index weckt Hoffnung

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Die Sports Illustrated-Models Irina Shayk, Crystal Renn, Michelle Vawer, Nina Agdal and Jessica Gomes leuten die Glocke an der New Yorker Börse

Der Bikini-Index weckt Hoffnung, am Arbeitsmarkt geht es aufwärts – aber am US-Häusermarkt drohen Probleme.

Trauen Sie zufällig der diesjährigen Rally noch nicht so recht? Wir wissen Rat: Besorgen Sie sich das „Sports Illustrated Swimsuit Issue“. Auf dem Cover der diesjährigen Bademodenausgabe des angesehenen US-Sportmagazins – auf dem einst übrigens schon Heidi Klum ihre Karriere startete – posiert wie immer ein äußerst wohlgeformtes Mädchen in einem winzigen Bikini.

Zum Kauf dieser Ausgabe raten wir nicht, weil die Schöne so attraktiv ist oder weil Schwimmen ein gesunder Sport ist und das fesche Ding ein paar unserer Leser animieren könnte, sich vom Computer loszureißen und eine Runde im nächsten Pool zu drehen – was sicher nur gut tun kann. Der Grund ist: Das diesjährige Covergirl ist Amerikanerin.

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Eine Amerikanerin lässt Herzen schneller schlagen und Kurse steigen

Sie werden nun glauben, wir seien einem Anfall von Hurrapatriotismus erlegen. Dem ist nicht so. Der Grund für unsere Begeisterung für das Cover und die Nationalität des darauf abgebildeten weiblichen Wesens ist schlicht und einfach ein statistischer, nämlich der Sports Illustrated Swimsuit Issue Indicator, kurz der SI-Bikini-Indikator, der vom US-Vermögensverwalter Bespoke beschrieben wird.

Skurrile Börsen-Indikatoren

Diesem wenig bekannten Maßstab zufolge liegt die Gesamtrendite im S&P 500 Index seit 1978 in den Jahren, in denen eine Amerikanerin das Cover zierte, bei durchschnittlich 14,3 Prozent. In 88,2 Prozent der Jahre schloss der Index positiv. In den Jahren, in denen das Covergirl keine Amerikanerin war, erzielte der S&P 500 eine durchschnittliche Gesamtrendite von 10,8 Prozent, also rund ein Viertel weniger, und schloss die jeweiligen Jahre in 76,5 Prozent der Fälle in positivem Terrain.

Optimismus setzt patriotische Gefühle frei

Wie kann das sein? Nun, es wäre ja möglich, dass sich die Leute von „Sports Illustrated“ bei der Auswahl ihres Covermodels bewusst oder unbewusst von der Stimmung in der Bevölkerung beeinflussen lassen. Und ein guter Teil dieser Bevölkerung sind nun einmal Anleger.

Wenn sich diese stolze Nation einmal nicht auf dem geraden Weg ins Desaster befindet, setzt der Optimismus patriotische Gefühle frei; folglich ziert dann eine Amerikanerin das Cover von „Sports Illustrated“. Ist die Stimmung hingegen düster, hat eine ausländische Schönheit bessere Chancen.

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