US-Börse: Der Dow Jones erlebt einen Rekordhoch

US-Börse: Der Dow Jones erlebt einen Rekordhoch

Feuerwerk an der US-Börse: Die Dow-Jones-Index hebt sich auf den höchsten Stand seiner Geschichte. Das chinesische Wachstum und die weltweite Geldflut, ausgelöst von den Zentralbanken, berauscht die Börsianer.

Angetrieben von der Spekulation auf weitere Geldspritzen der Notenbanken haben sich die Anleger an den internationalen Börsen kräftig mit Aktien eingedeckt. An der Wall Street erreichte der Dow-Jones-Index am Dienstag den höchsten Stand seiner Geschichte. Der Dax schloss mit einem Plus von 2,3 Prozent bei 7870,31 Zählern so hoch wie seit Januar 2008 nicht mehr. Damit machten die Indizes all ihre Verluste wett, die sie im Zuge der Finanzkrise einstecken mussten.

"Den heutigen Handelstag werden die Anleger an den internationalen Finanzmärkten so schnell nicht vergessen", kommentierte Marktanalyst Stefan Hötte von IG Markets das Geschehen. Viele Börsianer wunderten sich, dass es ohne konkrete Gründe so deutlich nach oben ging. "Die Aktienmärkte reiten auf der Welle des billigen Notenbank-Geldes", sagte Investmentstratege Alan Gayle von Ridgeworth Investments. "Deshalb testen sie ihre alten Rekordhochs, aber sie strecken sich sehr weit, um noch an die letzten Früchte zu gelangen. Das macht sie zugleich anfällig."

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Der Rekordhaushalt in China zur Ankurbelung des Wachstums in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ermutigte die Anleger zusätzlich. Auch der überraschend positive ISM-Index für das nicht verarbeitende Gewerbe in den USA trug zur Euphorie bei. Der weiterhin ungelöste US-Haushaltsstreit und die schwierige Regierungsbildung in Italien gerieten dabei fast schon in Vergessenheit.

Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten stieg zum Handelsschluss in Europa um ein Prozent auf 14.275 Punkte und übertraf damit seinen alten Höchststand von 14.198 Zählern deutlich. Der breiter gefasste S&P 500 rückte 1,1 Prozent auf 1541 Zähler vor. Der Nasdaq kletterte um 1,4 Prozent auf 3225 Punkte. Der EuroStoxx50 gewann 2,4 Prozent auf 2683 Punkte.

Das Rekordhoch im Dow Jones trieb auch Devisenanleger wieder in den Dollar. Der Euro gab seine Gewinne ab und notierte bei 1,3019 Dollar unter Vortagesniveau.

Marktstratege David Kelly von JP Morgan Asset Management sagte, dass die niedrige Zinspolitik der Notenbanken höhere Aktienkurse rechtfertige. "Da außerdem die Risiken für die Märkte geringer geworden sind, fließt das Geld in die Aktienmärkte, denn es kann nirgends sonst hin."

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