US-Börse: Dow Jones schließt unter 11.000 Punkten

US-Börse: Dow Jones schließt unter 11.000 Punkten

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U.S. flag flies from the New York Stock Exchange on Friday, Aug. 5, 2011 in New York. Fears that the economy might dip back into recession helped send the Dow Jones industrial average down 513 points on Thursday. European leaders are struggling to contain that region's debt problems, prompting comparisons to the 2008 financial crisis. Markets tumbled from Tokyo to London Friday as overseas traders reacted to the selloff. (Foto:Jin Lee/AP/dapd)

Der amerikanische Leitindex ist am ersten Handelstag nach der Herabstufung unter die Marke von 11.000 Punkten gestürzt. Besonders getroffen hat es die US-Banken. Bis zu 20 Prozent ging es für sie nach unten.

Es war ein dunkler Börsenstart für den amerikanischen Leitindex Dow Jones. Nach der Herabstufung der Bonität der USA am Freitag startete die US-Börse zunächst nur mit moderaten Verlusten. Nach Handelsschluss zeigt sich: Die drei großen Indizes verloren je mehr als fünf Prozent. Sämtliche Aktien im S&P 500 schlossen im Minus, der Index verlor 6,7 Prozent; das ist der größte Verlust seit Dezember 2008. Bei Handelsschluss brachte der Index es noch auf auf 1119 Punkte. Der Dow-Jones schloss mit einem Minus von 5,6 Prozent und rutschte somit unter die psychologische 11.000 Punkte-Marke. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq lag 6,9 Prozent im Minus bei 2357 Zählern und büßte damit am meisten ein. Auch an den anderen internationalen Börsen bot sich ein ähnliches Bild: Der japanische Leitindex verlor 2,2 Prozent, der chinesische 3,8 Prozent. In Frankfurt brach der Dax bei sehr hohem Umsatz um fünf Prozent  auf 5923,27 Punkte ein und schloss damit so niedrig wie seit fast einem Jahr nicht mehr.

Verlierer: Die US-Banken

Insgesamt wechselten während des gestrigen Handesltages an der New York Stock Exchange rund 2,54 Milliarden Aktien den Besitzer. 47 Titel gewannen, 3091 machten Miese. An der Technologiebörse Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 3,95 Milliarden Aktien 109 im Plus und 2417 im Minus.   Verlierer waren gestern die amerikanischen Banken. Für die ging es an der Börse so stark bergab wie schon seit Jahren nicht mehr. Die Bank of America verlor gestern 20,3 Prozent, die Citigroup büßte 16,4 Prozent ein. Morgan Stanley machte ein Minus von 14,5 Prozent. Im Falle der Bank of America belastete allerdings auch noch eine Milliardenklage der AIG die Papiere. Unter den 24 Branchen im Leitindex S&P-500-Index waren die Finanzkonzerne ("Div. Financial") der schwächste Sektor - er kam auf ein Minus von 11,7 Prozent. Gleich dahinter folgten die Banken mit regionaler Ausrichtung ("Banks"), die als Gruppe um 9,3 Prozent nachgaben.

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Kann die Wirtschaft so immer noch wachsen?

Auch Energiewerte haben verloren: Halliburton-Aktien büßten 9,9 Prozent ein, die von Exxon Mobil gaben um rund 6,2 Prozent nach. US-Steel-Papiere verloren 13 Prozent. An der NYSE machten Analysten die schlechten Wirtschaftsperspektiven für den Ausverkauf verantwortlich. "Am Markt konzentriert man sich auf Probleme beim langfristigen, nachhaltigen Wachstum“, sagte Jonathan Golub von UBS. „Das ist der Grund, warum der Markt Kinnhaken einstecken muss.“ Die Herabstufung durch S&P habe die Sorgen über die Situation in Europa und über die Wachstumsaussichten noch verstärkt, sagte John Carey von Pioneer Investment Management. "Die Leute fragen sich, ´Kann die Wirtschaft so immer noch wachsen?´“

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